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SUMMARY:Bürger*innen oder Konzerne? In wessen Händen liegt die Zukunft de
 r Energieversorgung?
DESCRIPTION:&bdquo\;Small is beautiful&ldquo\; hieß eine programmatische S
 treitschrift von E. F. Schumacher aus den 1970er Jahren\, in der eine Rüc
 kkehr zum menschlichen Maß gefordert wurde. Denn die immer größeren Str
 ukturen\, die vor allem in der Wirtschaft unsere Probleme lösen sollen\, 
 sind schon damals selbst problematisch gewesen und nicht nur geblieben\, 
 sondern gewachsen. In aller Regel führt Größe zu Machtkonzentration\, v
 erdrängt Vielfalt und ist häufig nicht nachhaltig\, wie der Autor schon 
 damals feststellte. Fand diese Haltung damals immer mehr Anhänger und mü
 ndete in die Gründung der Umweltbewegung\, hat sich diese Einsicht im Lau
 fe der Zeit doch stark verflüchtigt. Heute gibt es einen weitreichenden K
 onsens in der Politik\, der zentralistische und große Strukturen bevorzug
 t. Dies zeigt sich sowohl in der Art\, wie Energie erzeugt wird (Offshore
 -Windparks\, Gaskraftwerke\, Kohlekraftwerke und die jüngste Renaissance 
 der Atomkraftdebatte) als auch in der Art\, wie sie verteilt wird: Riesig
 e Stromtrassen quer durch das ganze Land\, die Milliarden kosten. Aber ni
 cht diese Ausgaben werden von maßgeblichen Stimmen in diesem Land hinterf
 ragt\, sondern es sind eher Kosten\, die im Zuge des Ausbaus nachhaltiger
  Energien entstehen\, die im Fokus der Kritik stehen. Dazu gehören z.B. d
 ie sogenannten Redispatch-Gebühren\, die anfallen\, wenn Energieanlagen a
 bgeregelt werden müssen\, wenn Sonne und Wind mehr Energie erzeugen\, als
  die Netze abtransportieren können. Die auf der Hand liegende Schlussfolg
 erung\, die Speicherkapazitäten massiv auszubauen und mit dezentralen Mä
 rkten und Betreibern die Netze zu entlasten\, wird aber nicht gezogen. We
 itere Infos zu dieser Veranstaltung und der Anmeldung findet ihr hier.
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