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SUMMARY:Klimakrise und Wassernotstand
DESCRIPTION:Wasser als Waffe in politischen Konflikten. Diskussionsveranst
 altung der Städtefreundschaft Frankfurt-Koban&ecirc\; e.V.\nDie Frage der
  gerechten Verteilung und des Zugangs zu Trinkwasser verbindet alle Mensc
 hen. Auch in Europa erleben wir immer öfter Dürresommer mit Hitzetoten. 
 Das Grundwasser sinkt\, die Vegetation verändert sich\, die Wälder sterb
 en\, es kommt zu Versorgungsengpässen\, die Wasserpreise steigen. Aber de
 r Wassermangel in Europa lässt sich nicht mit dem Nordsyriens vergleichen
 .\nNord- und Ostsyrien zählen zu den am stärksten betroffenen Regionen w
 eltweit\nDie Klimakrise trifft den globalen Süden viel stärker und im gl
 obalen Norden könnten wir die Wasserressourcen sinnvoller nutzen. In Nord
 ostsyrien/Rojava kommt erschwerend hinzu\, dass die jahrzehntelange monok
 ulturelle landwirtschaftliche Nutzung die Böden erodiert und ausgelaugt h
 at. Bereits vor dem Krieg war die Wasserinfrastruktur veraltet\, im Krieg
  wurde sie teilweise zerstört\, Wiederaufbau-Hilfen gibt es nicht\, die S
 elbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien (AANES) ist völlig auf sich geste
 llt. Zusätzliche Schäden verursachte das Erdbeben vom Februar. Hinzukomm
 t die große Hitzewelle\, die die Region zurzeit erlebt.\nWasserembargo de
 r Türkei als Waffe gegen Nordostsyrien\nGleichzeitig dreht die Türkei\, 
 die das Wasserwerk von Allouk besetzt hält\, der Region Hasake mit einer 
 halben Million Menschen das Wasser vollständig ab. Auch andere Städte si
 nd betroffen. Die Co-Bürgermeisterin von Koban&ecirc\;\, Rawsan Abdi\, be
 richtet von überfüllten Krankenhäusern\, denen selbst das Lebensmittel 
 Nr. 1 fehlt\, vertrockneten Feldern\, ausbleibenden Ernten\, Strommangel\
 , weil die Wasserkraftwerke nicht mehr betrieben werden können. Neben dem
  permanenten Drohnenterror setzt die Türkei seit Jahren auch das Wasserem
 bargo als Waffe gegen die Zivilbevölkerung der vorwiegend kurdisch bewohn
 ten\, selbstverwalteten Gebiete ein. Die gesamte Region droht zu vertrock
 nen\, doch die internationale Gemeinschaft schweigt zu dieser besonderen 
 Form der Kriegsführung\, deren Ziel die Vertreibung der Bevölkerung ist.
 \nMit der Zerstörung der Lebensgrundlagen in der autonomen Region werden 
 jedoch neue Fluchtursachen geschaffen. Das ist ein Angriff auf den demokr
 atischen Teil Syriens\, der sich durch die Gleichberechtigung der Geschle
 chter\, Ethnien und Religionen ausgezeichnet. Um den dortigen Wiederaufba
 u zu unterstützen\, hat sich unser Verein &bdquo\;Städtefreundschaft Fra
 nkfurt-Koban&ecirc\; e.V.&ldquo\; 2016 gegründet.\nWeitere Infos zu diese
 r Veranstaltung findet ihr hier.
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 ankfurt am Main
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