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SUMMARY:Geschichte macht Politik
DESCRIPTION:Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukra
 ine wird seitens der russischen Führung von Beginn an unter anderem mit e
 iner besonders perfiden Begründung &bdquo\;legitimiert&ldquo\;: die Ukrai
 ne solle &bdquo\;entnazifiziert&ldquo\; werden. Das ist der Versuch\, Ges
 chichte zur Umsetzung brutaler Machtpolitik einzusetzen benutzt. und sein
 e Wahrnehmung und Bewertung gerade auch in Westeuropa aber natürlich auch
  in Rußland selbst in eine bestimmte Richtung zu drängen. Der Einsatz mo
 dernster Medien und die Verbreitung von Propaganda und Feindbildern werde
 n als Rechtfertigung eingesetzt. Die vermeintliche Vermittlung von Geschi
 chte wird hier auf brutalste Art und Weise für die eigene Politik eingese
 tzt.\nWelche Rolle spielt die Erinnerung an den Sieg über &bdquo\;Nazi-De
 utschland&ldquo\; in den Handlungsmaximen Vladimir Putins? Wie passt in d
 ieses Narrativ der Angriff auf die Ukraine\, die ja ebenfalls als Teil de
 r ehemaligen Sowjetunion zu den Opfern Hitler-Deutschlands gehörte? Wie p
 rägen die deutsche und die europäische Erinnerungskultur Leitlinien auß
 enpolitisches Handelns der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Verbündet
 en in der NATO? Welche Rolle spielt die oft sehr enge Verbindung zwischen
  Deutschland und Rußland in der öffentlichen Wahrnehmung des Krieges und
  ergeben sich daraus Folgen für das politische Handeln hierzulande?\nDies
 en und weiteren Fragen geht das Podium unter der Moderation von Dr. Hanna
 h Bethke nach. Zur Teilnahme laden wir Sie und Ihre Begleitung sehr herzl
 ich ein. Der Eintritt ist frei.\nMit:\n\nProf. Dr. Karl Schlögel\, Berlin
 \nProf. Dr. Katja Makhotina\, Bonn\nDr. Gerd Koenen\, Frankfurt\n\nModera
 tion: Dr. Hannah Bethke
LOCATION:Haus am Dom &bull\; Domplatz 3 &bull\; 60311 Frankfurt
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