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SUMMARY:Hybrides Fachgespräch: Erben einfacher und gerechter gestalten
DESCRIPTION:Eine im März veröffentlichte Umfrage unter Rechtspfleger*inne
 n\, Notar*innen\, Rechtsanwält*innen und Richter*innen belegt den Reformb
 edarf im Zuständigkeitsbereich der Nachlassgerichte: Immer länger werden
  die Bearbeitungszeiten\, immer lauter die Forderung nach mehr Personal u
 nd immer höher die Summen auf den sogenannten nachrichtenlosen Konten. Sc
 hon in der Vergangenheit gab es Vorschläge\, um einen effizienteren Verfa
 hrensablauf zu gewährleisten. Weiterhin ist nicht nur die Digitalisierung
  der Justiz\, sondern auch das Pflichtteilsrecht eine dringende Frage der
  Zeitgemäßheit des Erbrechts. Hieran schließt sich auch die Problematik
  von langwierigen und konfliktträchtigen Erbengemeinschaften an\, welche 
 im Zweifel zum jahrzehntelangen Leerstand und Verfall von Immobilien führ
 t. Letztlich müssen vor allem die Fälle von der einfachen Vererbung des 
 kleinen Hauses der Oma schnell und unkompliziert bearbeitet werden können
  und nicht nur die Übertragung des milliardenschweren Betriebes\, welche 
 mithilfe teurer privater Rechtshilfe für die\, die sich solche leisten k
 önnen\, im Vorhinein schon glattgezogen werden konnte.\nAnschließend ste
 llt sich bekanntermaßen die Frage nach der Erbschaftsteuer. Nach mehreren
  Reformen\, die nach der Feststellung der Verfassungswidrigkeit von erbsc
 haftsteuerrechtlichen Normen notwendig geworden waren\, sind zurzeit erne
 ut Verfahren beim Bundesverfassungsgericht anhängig. Dringlich macht eine
  Auseinandersetzung mit der Erbschaftsteuer noch viel mehr die Betrachtun
 g unseres Steuersystems unter Gesichtspunkten hoher Vermögens- und Chance
 nungleichheit. Die reichsten 1 Prozent in Deutschland haben insgesamt meh
 r Vermögen als 90 Prozent der restlichen Menschen. In fast keinem anderen
  Land der EU ist die Vermögenskonzentration so krass ausgeprägt. Mit uns
 eren Expert*innen und Gästen wollen wir über die Erbschafsteuer als Inst
 rument\, was diesem Trend entgegenwirken kann\, sprechen und die wirtscha
 ftlichen\, rechtlichen und sozialen Perspektiven auf eklatante Ausnahmen 
 und Gerechtigkeitslücken\, großzügige Freibeträge und die verbreitete\
 , aber unberechtigte Sorge um &bdquo\;Omas Häuschen&ldquo\; diskutieren.\
 nWeitere Infos zu dieser Veranstaltung findet ihr hier.
LOCATION:Online\, Zugang wird nach der Anmeldung bekannt gegeben
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