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SUMMARY:Podiumsdiskussion: Autoritärer Druck im Südkaukasus: Können sich
  demokratische Praktiken durchsetzen?
DESCRIPTION:Im gesamten Südkaukasus schrumpft der demokratische Raum in be
 sorgniserregendem Tempo.\nIn Aserbaidschan\, das seit Langem autoritär re
 giert wird\, hat die Repression seit Ende 2023 nochmals massiv zugenommen
 . Eine Welle von Verhaftungen richtete sich gegen unabhängige Medien\, di
 e Zivilgesellschaft und politische Aktivist*innen. Die meisten demokratis
 chen Stimmen sind nun entweder inhaftiert oder agieren im Exil.\nAuch in 
 Georgien beschleunigt sich die Autokratisierung. Nach manipulierten Parla
 mentswahlen schränken neue Gesetze die Zivilgesellschaft\, die Medien\, d
 ie Queer-Community und Oppositionsgruppen ein\, während Massenproteste ge
 waltsam unterdrückt werden. Politisch motivierte Verhaftungen treiben Akt
 ivist*innen ins Ausland\, und es entstehen erste zivilgesellschaftliche I
 nitiativen im Exil.\nDie aserbaidschanische und die georgische Regierung 
 werden von der Türkei immer stärker unterstützt und verbünden sich mit
  ihr. Währenddessen stärkt Russland der georgischen Führungselite rheto
 risch den Rücken\, die dabei repressive Taktiken nach Moskauer Vorbild ü
 bernimmt und sich mit autoritären Regierungen wie der ungarischen vernetz
 t. In dieser beunruhigenden Landschaft sticht Armenien als demokratische 
 Ausnahme hervor. Die demokratischen Reformen seit der Samtenen Revolution
  von 2018 sind jedoch unvollständig und das Land ist internem sowie exter
 nem Druck ausgesetzt &ndash\; insbesondere von Russland &ndash\;\, währen
 d es sich den wegweisenden Parlamentswahlen im Jahr 2026 nähert.\n\nWelch
 er Raum bleibt für demokratischen Widerstand und Resilienz im Südkaukasu
 s?\nWie können demokratische Praktiken aus dem Exil und innerhalb dieser 
 Länder gefördert werden?\nWelche Rolle sollten Deutschland und die EU be
 i der Unterstützung pro-demokratischer Akteur*innen spielen? \n\nDiskutie
 ren Sie mit uns über Autoritarismus\, Widerstand und die Zukunft der Demo
 kratie im Südkaukasus &ndash\; ein aktuelles und dringliches Thema.Eine P
 odiumsdiskussion mit:\n\nGiorgi Rodionov\, Untitled Gallery / Südkaukasus
 zentrum für Kultur\nAndranik Shirinyan\, Menschenrechtsaktivist\, Jerewan
 \nEmin Aslanov\, Free Voices Collective\nSonja Schiffers\, Heinrich-Böll-
 Stiftung Südkaukasus\, Tbilisi\n\nWeitere Informationen zu dem englischen
  Gespräch findet ihr hier.
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