600 Jahre Ausgrenzung
Die 600-jährige Geschichte von Sinti und Roma in Frankfurt war 2019 Anlass eines Festakts im Römer und eines Open-air-Konzerts auf dem Römerberg. Nun soll dauerhaft an diese Epoche erinnert werden: Mit einem vierstündigen Programm feiern wir am Dienstag, 27. Januar, 11 Uhr, am Stadthaus, Markt 1, die Enthüllung einer Gedenktafel. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, sowie dem Künstler Professor Jürgen Goertz werde ich die Enthüllung vornehmen. Außerdem dabei sind Rinaldo Strauß vom Landesverband Sinti und Roma Hessen, der Vorsitzende des Fördervereins Roma, Joachim Brenner, und Ortsvorsteher Michael Weber. Es spielt das Philharmonische Orchester der Sinti und Roma. Um 13 Uhr schließt sich ein Programm im Stadthaus an. Dabei wird der Dokumentarfilm „Der lange Weg der Sinti und Roma“ gezeigt, musikalisch umrahmt vom Kinderchor der Schaworalle. Es wird höchste Zeit, dass wir als Stadt Frankfurt die Geschichte der Roma und Sinti, die über Jahrhunderte hinweg von Diskriminierung, Ausgrenzung und Ermordung geprägt war, angemessen würdigen. Deshalb bin ich froh, dass es nun einen festen Ort dafür gibt. Die Teilnahme an der Enthüllungsfeier ist für alle Interesseierten offen. Meine Pressemitteilung dazu findet Ihr hier.