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Schulstart nach den Sommerferien: Schwarz-Rot ohne Plan in Bildungspolitik

Schulstart nach den Sommerferien: Schwarz-Rot ohne Plan in Bildungspolitik

Freitag, 14.8.2026

Nach den Sommerferien sind 809.000 Schüler*innen in Hessen ins neue Schuljahr gestartet. 58.400 von ihnen sind Erstklässler*innen. Für sie beginnt ein neuer, aufregender Lebensabschnitt. Leider fällt ihr Schulstart in eine schwierige Zeit. Die Maßstäbe, die CDU und SPD in der Bildungspolitik bisher gesetzt haben, sind niedrig. Doch Besserung ist nicht in Sicht: Die Ankündigungen des Kultusministers zum Schuljahresbeginn waren einfach nur enttäuschend.

Obwohl die angekündigte Rücknahme der Kürzungen an den Integrierten Gesamtschulen und beim Sozialindex angesichts des für September angekündigten Haushaltsentwurfs längst beschlossene Sache sein müsste, fiel hierzu kein Wort. Das vom Ministerpräsidenten zur Halbzeitbilanz angekündigte Bildungspaket lässt weiter auf sich warten. Und einen Plan, wie man die Chancen des Digitalpakts 2.0 inklusive 185 Millionen Euro Bundesmittel für einen Aufbruch in der Digitalen Bildung in Hessen nutzen will, gibt es offenbar auch nicht. Stattdessen gibt es mal wieder zwei neue Pilotprojekte, unter anderem für eine tägliche Lesezeit an Grundschulen. Das ist dann offenbar das, was von der im Koalitionsvertrag angekündigten zusätzlichen Deutschstunde für die ersten Klassen übriggeblieben ist.

Die Schulen in Hessen brauchen Klarheit, ob und wann die Kürzungen im Bereich Sozialindex, Digitale Welt und Integrierten Gesamtschulen zurückgenommen werden. Die Schulen brauchen Klarheit wie es mit der Schuldigitalisierung vorangeht. Die Schulen brauchen einen mutigen Einstieg in die datengestützte Schulentwicklung statt nur ein Pilotprojekt. Die Schulen in Hessen brauchen einen klaren Fahrplan, um die Ganztagsschule zu entwickeln statt Kompetenz-Hickhack. Schwarz-Rot hat in der Bildungspolitik nichts mehr zu bieten.

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