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Echte Lösungen für Frankfurter Schulen statt Luftschlösser

Echte Lösungen für Frankfurter Schulen statt Luftschlösser

Freitag, 9.1.2026

Unsere Partei hat diese Woche eine Pressemitteilung herausgegeben, in welcher sie sich gegen die Anmietung der ehemaligen DB-Zentrale in der Stephensonstraße 1 als Schulgebäude ausspricht.

Die Gründe kurz zusammengefasst: Das Gebäude ist für schulische Zwecke nicht geeignet, selbst bei einem Umbau blieben große Flächen, welche nicht schulisch nutzbar wären. Die Miete, zu der sich die Stadt über Jahrzehnte verpflichten würde, ist bescheinigt nicht wirtschaftlich. Und dies, während parallel 77.000 Quadratmeter städtische Fläche, die für Schulzwecke angekauft oder angemieteten wurden, leer stehen.

Diese Haltung der GRÜNEN ist intern schon lange bekannt und benannt. Sylvia Weber hielt aber an ihrer Idee der Stephensonstraße fest, anstatt an einem Plan B zu arbeiten. Dies ist mehr als ärgerlich, denn die Bedarfe der Berta-Jourdan-Schule, die Erzieher*innen ausbildet, sind seit Jahren bekannt.

Tara und Burkhard haben direkt einen Plan B vorgeschlagen: Das ehemalige Postbankgebäude in der Eckenheimer Landstraße mit rund 45.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche, das von der Stadt angekauft wurde, aber seit Jahren leer steht. Eine konkrete schulische Nutzung ist bislang nicht festgelegt.

Einen solchen Plan B hätte es schon längst gebraucht, und er muss spätestens jetzt in Angriff genommen werden. Denn auch die Stephensonstraße wäre nicht sofort bezugsfertig gewesen, sondern hätte zunächst eines jahrelangen Umbaus bedurft.

Daniel Brenner, Sprecher unserer Fraktion für weiterführende Schulen und Schulbau, sagt dazu: „Die guten Ausbildungsbedingungen für Erzieher*innen wurden durch Sylvia Weber verhindert. Mit ihrer Art, Politik mit dem Kopf durch die Wand machen zu wollen, statt bereits bestehende Flächen zu nutzen. Leidtragende sind nun gleichwohl die Berta-Jourdan-Schule und die weiteren von der Projektkaskade betroffenen Schulen, denen falsche Versprechungen gemacht wurden. Darum muss für diese nun endlich eine realistische Alternative verfolgt werden. Erst recht, wenn mit dem ehemaligen Postbankgebäude eine geeignet erscheinende Immobilie bereits im Besitz der Stadt ist.“