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Nach der Hitzewelle bleibt es Frankfurts Pflicht, Hitzeschutz auszubauen

Dienstag, 25.8.2026

Die Hitze der letzten Monate hat Frankfurt vor Augen geführt, dass die Klimakrise bereits in der Stadt angekommen ist. Die Hitzewellen setzen früher im Jahr ein, bleiben länger und werden immer häufiger. Darunter leiden alle Menschen in der Stadt, aber besonders für vulnerable Gruppen ist die Hitze lebensgefährlich.

„Wer weniger materielle Ressourcen hat, kann sich schlechter vor Hitze schützen als wohlhabende Bürger*innen. Deshalb ist Hitzeschutz gelebte Sozialpolitik“, unterstreichen Tara Moradi und Burkhard Schwetje, Sprecher*innen der GRÜNEN Frankfurt.

„Zehntausende Tote durch die klimawandelbedingte Hitze sind nicht nur private Schicksale, sondern eine politische Tragödie. Die Hitze trifft Frankfurt besonders stark. Unsere Pflicht als Stadt ist es, die Frankfurter*innen vor dieser Hitze und ihren Auswirkungen zu schützen und das ganzjährig. Denn die nächste Hitzewelle kommt. Jetzt ist die Zeit, die Stadt fit zu machen für die nächsten Hitzewellen und nicht erst, wenn der Sommer wieder vor der Tür steht“, erklären Tara Moradi und Burkhard Schwetje.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Frankfurt fordert von Bundes- und Landesregierung, dass sie die finanziellen Mittel für die Kommunen priorisieren, damit diese den Hitzeschutz umsetzen können. „Denn der Schutz der Menschen und der Umwelt vor der Hitze ist nicht nur eine saisonale Aufgabe, sondern eine ganzjährige Verpflichtung für den Klimaschutz und die Klimaanpassung der Stadt. Die Pläne der Bundes- und Landesregierung dazu bleiben mangelhaft und fallen hinter den notwendigen Maßnahmen zurück. Wir erwarten, dass Kommunen, die sich des Themas annehmen, finanziell unterstützt werden“, so Tara Moradi. „Auch Frankfurt muss die Mittel für Grünflächen und Entsiegelung bereitstellen, denn die schon bisher knapp bemessenen personellen und finanziellen Ressourcen für die Grünflächen, kommen durch die Klimakrise weiter unter Druck. Ein Hitzeschutztopf im kommenden kommunalen Haushalt, aus dem verschiedene Dezernate jeweils in ihren Bereichen Klimaanpassungsmaßnahmen finanzieren können, ist eine weitere wichtige Maßnahme für Frankfurt“, ergänzt Burkhard Schwetje.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Frankfurt rufen dazu auf, den Hitzeschutz weiterhin als Priorität und ressortübergreifend zu begreifen und umzusetzen.