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Solidarität mit Frankfurt for Ukraine – Die GRÜNEN im Römer verurteilen mutmaßliche Brandstiftung

Montag, 12.10.2026

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 12.10.2026

Die GRÜNEN im Römer verurteilen die mutmaßliche Brandstiftung am Lager der Hilfsinitiative Frankfurt for Ukraine im Frankfurter Stadtteil Dornbusch. Nach ersten Ermittlungen geht die Kriminalpolizei davon aus, dass unbekannte Täter das Feuer vorsätzlich gelegt haben. Da in dem Gebäude humanitäre Hilfsgüter für die Ukraine gelagert waren, ist auch der Staatsschutz in die Ermittlungen eingebunden. Die GRÜNEN im Römer erklären ihre Solidarität mit den ehrenamtlichen Helfer*innen.

„Dass ausgerechnet ein Lager mit humanitären Hilfsgütern für die Menschen in der Ukraine offenbar absichtlich in Brand gesetzt wurde, macht mich fassungslos. Hinter diesen Spenden stehen Menschen, die sich seit Jahren ehrenamtlich engagieren. Gerade jetzt brauchen auch die Helfer*innen unsere Unterstützung und unseren Rückhalt“, erklärt der GRÜNE Stadtverordnete Feyyaz Çetiner, der die Hilfsinitiative seit Februar 2022 unterstützt.

Bei dem Brand in der Nacht zum 9. Oktober wurden die im Lager aufbewahrten Hilfsgüter zerstört. Sie waren für einen bevorstehenden Transport in die Ukraine bestimmt. Der Verlust trifft die humanitäre Arbeit der Initiative schwer. Aufgrund der fehlenden Lagerkapazitäten musste sie die Annahme weiterer Sachspenden vorerst einstellen. Die Feuerwehr hat inzwischen eigene Lagerflächen angeboten. Für die Fortsetzung der Arbeit werden geeignete und verlässlich nutzbare Lagermöglichkeiten benötigt.

„Die Unterstützung durch die Feuerwehr und die Solidarität, die wir gerade erfahren, machen Mut. Unser Dank gilt allen Einsatzkräften und Unterstützer*innen. Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass die humanitäre Hilfe für die Menschen in der Ukraine weitergehen kann. Gerade mit Blick auf den bevorstehenden Winter ist diese Hilfe dringend notwendig“, so Çetiner.

Die GRÜNEN im Römer sprechen sich dafür aus, gemeinsam mit der Stadt Frankfurt, der Initiative und weiteren Unterstützer*innen tragfähige Lösungen zu finden. Dazu gehören insbesondere geeignete und verlässlich nutzbare Lagermöglichkeiten, damit die humanitäre Arbeit fortgesetzt werden kann.