Bildungskürzungen der Landesregierung für 2026 bleiben – zusätzlich soll weiter gekürzt werden
Die Landesregierung von CDU und SPD hat in der Sondersitzung des kultuspolitischen Ausschusses letzten Freitag klar bestätigt: Die geplanten Kürzungen bleiben. Es geht um rund 10.000 Lehrerstunden pro Woche, die ab dem kommenden Schuljahr an Hessens Schulen fehlen. Auch Schulen in Frankfurt werden davon betroffen sein.Eine bildungspolitische Katastrophe.
Darüber hinaus wurden weitere Bildungskürzungen bekannt, die insgesamt eine Stellenkürzung von rund 170 Lehrkräften bedeuten. Konkret geht es um Kürzungen bei der Medienbildung an weiterführenden Schulen im Rahmen des Schulversuchs ‚Digitale Welt‘ in Höhe von 1,6 Millionen € in 2026 und 3,8 Millionen in 2027. Für den Deputat-Stunden, mit denen Lehrkräfte für zusätzliche Aufgaben eine Pflichtstundenermäßigung bekommen können, stehen Kürzungen in Höhe von 1,7 Millionen in 2026 und 4 Millionen in 2027 an. Dazu kommt eine Kürzung bei der Bildungsverwaltung und den Schulbudgets in Höhe von 37 Millionen € in 2026 und 2027.
Dass die Landesregierung auf Nachfrage diese Zahlen weder veröffentlichte noch kommentierte, ist entweder eine dreiste Missachtung des Parlaments und der Öffentlichkeit oder schlichtes Unvermögen. Mein Zeugnis für die Bildungspolitik der Landesregierung: Schlimmer Rückwärtsgang!