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Müllkörbereinigung und Sticker-Entfernung

Müllkörbereinigung und Sticker-Entfernung

Freitag, 19.6.2026

Liebe Freund:innen,

wusstet ihr eigentlich, dass es in Frankfurt rund 7.000 Papierkörbe gibt, dass sie in ganz unterschiedlichen Größen und Ausführungen aufgestellt sind? Und dass die ersten Mülleimer aus Kunststoff bereits Mitte der 1950er Jahre eingeführt wurden? All das und noch viel mehr habe ich in dieser Woche gemeinsam mit FES, der Stabsstelle Sauberes Frankfurt und den Umweltlots:innen der GWR auf der Zeil vorgestellt.

Unsere 7.000 Papierkörbe gehören ganz selbstverständlich zum Stadtbild. Oft nehmen wir sie aber erst wahr, wenn sie überquellen. Dabei leisten sie jeden Tag einen wichtigen Beitrag für eine saubere Stadt. Je nach Standort werden die Papierkörbe mindestens einmal pro Woche geleert, an besonders stark frequentierten Orten deutlich häufiger. Auf der Zeil geschieht das sogar bis zu fünfmal täglich – an sieben Tagen in der Woche.

Denn unsere Stadt verändert sich. Immer mehr Menschen treffen sich auf Plätzen, verbringen ihre Freizeit draußen oder holen sich Essen und Getränke zum Mitnehmen. Das macht Frankfurt lebendig und attraktiv. Gleichzeitig stellt es die Stadtreinigung vor neue Herausforderungen: To-Go-Verpackungen, Kaffeebecher oder Pizzakartons passen nicht in jeden Papierkorb.

Deshalb reicht es nicht, Papierkörbe einfach nur aufzustellen und zu leeren. Wir müssen genau hinschauen, wie sich die Stadt entwickelt, und unsere Angebote entsprechend anpassen. Mit passenden Papierkörben für den jeweiligen Ort und mit ihrer regelmäßigen Reinigung. Denn die veränderten Essgewohnheiten führen auch dazu, dass Papierkörbe schneller verschmutzen und unansehnlich werden. Der cleanffmExpress, die vom Umweltamt und der Stabsstelle Sauberes Frankfurt 2021 eingerichteten Task Force für besondere Problemlagen und Herausforderungen, wird deshalb in den kommenden Wochen die Papierkörbe zwischen Konstablerwache und Alter Oper gründlich reinigen. Gleichzeitig entfernen die Umweltlots:innen oberflächenschonend Aufkleber von Schildern, Ampeln und anderem öffentlichen Inventar. Auch das gehört zur Pflege unseres Stadtbilds – oft unsichtbar, aber wirksam.

Eure Tina