Raus aus der Tatenlosigkeit beim Hitzeschutz
Liebe Freund*innen,
41,8 Grad, tausende Hitzetote und eine Infrastruktur, die vielerorts an ihre Grenzen kommt: Dieser Sommer zeigt mit aller Wucht, was die Klimakrise bedeutet. Auch die verheerenden Waldbrände in Südeuropa führen uns vor Augen, wie dramatisch die Folgen der Erderhitzung bereits heute sind.
Und was macht die Bundesregierung? Sie kürzt ausgerechnet jetzt beim Klimaschutz und bei der Klimaanpassung. Gleichzeitig fehlt es an einem entschlossenen Plan, um besonders gefährdete Menschen zu schützen. Das ist angesichts der aktuellen Lage nicht nur kurzsichtig, sondern fahrlässig. Und während die Klimakrise immer offensichtlicher wird, degradiert Außenminister Wadephul die Klimaaußenpolitik zu einem Randthema - statt sie zu einem zentralen Bestandteil deutscher Außenpolitik zu machen.
Wir GRÜNE wollen deshalb beides: die Erderhitzung bremsen und Deutschland besser auf die Folgen vorbereiten. Dafür braucht es mehr Geld für Klimaanpassung, ein Abkühl-Sofortprogramm für Kliniken, Pflegeheime, Kitas und Schulen sowie Unterstützung für Kommunen bei Hitzeaktionsplänen, Trinkbrunnen und kühlen Orten.
Hitzeschutz beginnt aber auch vor der eigenen Haustür. Dafür braucht es mehr Bäume und Grünflächen, weniger versiegelte Flächen und Städte, die Regenwasser speichern können. Zudem dürfen besonders gefährdete Menschen mit der Hitze nicht allein gelassen werden.
Herzliche Grüße
Eure Debbie