Rede zum neuen Standort der Musikschule in der Innenstadt
Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,
liebe Kolleg:innen,
die Musikschule Frankfurt ist ein wichtiger Bildungsort für Kinder und Jugendliche und damit für diese Stadt unverzichtbar. Musik fördert Kreativität und soziale Kompetenzen. Sie verbindet und stärkt die Zusammenarbeit unserer Stadtgesellschaft. Die Musikschule leistet hier seit vielen Jahren einen unschätzbaren Beitrag. Wir wollen, dass sie einen festen und zentralen Platz in unserer Stadt behält und sich zukünftig noch stärker für die Stadtgesellschaft öffnen kann. Ein Standort in der Innenstadt bietet eine große Chance, um Angebote weiterzuentwickeln, neue Zielgruppen zu erreichen und den Anforderungen einer wachsenden Stadt gerecht zu werden. Hier kann ein lebendiger Ort entstehen, der über den klassischen Unterricht hinaus wirkt. Der neue Standort soll ein Ort mit niedrigschwelligen Zugängen zu musikalischen und kulturellen Aktivitäten für alle Frankfurter:innen sein. Wir stellen uns einen Ort der Begegnung, des kreativen Austauschs, des musikalischen Lernens und des gemeinsamen Erlebens vor. Wir begrüßen die geplante Öffnung ins Quartier durch eine vielfältige Nutzung der Räumlichkeiten durch Vereine und Initiativen.
Über Ideen für diese Öffnung wurde bereits in Gesprächen mit dem Leiter der Musikschule gesprochen. Die Räumlichkeiten des neuen Standorts der Musikschule bieten vielfältige Möglichkeiten. Jedoch sind die Kosten, die auf die Stadt zukommen werden, deutlich höher als am vorherigen Standort. Dies muss abgewogen werden. Unsere Bedenken diesbezüglich haben wir gegenüber dem Dezernat geäußert. Es gab innerhalb der Koalition weitere offene Fragen, die geklärt werden müssen, und dafür haben wir Verständnis. Die Antworten müssen anschließend mit Sorgfalt und in ausreichender Zeit geprüft werden. Wir sehen aber auch die Not der Musikschule, endlich einen neuen und dauerhaften Standort zu finden. Also lasst uns gemeinsam schnellstmöglich eine dauerhafte Lösung finden.
Vielen Dank!
(Beifall)
Die Rede wurde im Wortprotokoll der Stadtverordnetenversammlung vom 25.06.2026 dokumentiert.