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Grüner Haushalt für eine soziale, starke und zukunftsorientierte Stadt

Freitag, 6.3.2026

Mit der Verabschiedung des städtischen Haushalts setzen die GRÜNEN Frankfurt – zusammen mit ihren Koalitionspartner*innen sowie mit Unterstützung der LINKEN und den anderen Stadtverordneten, die zugestimmt haben, ein klares Zeichen: für sozialen Zusammenhalt, eine lebendige Demokratie und konsequente Zukunftsinvestitionen. „Diese unverwechselbare grüne Prägung des Haushalts verdanken wir der umsichtigen und beharrlichen Arbeit von Kämmerer Dr. Bastian Bergerhoff. Dieser Haushalt steht beispielhaft für eine sozial gestaltete, starke und zukunftsorientierte Stadtpolitik – mit eindeutig grünem Profil.“, erklärt Tara Moradi, Sprecherin der GRÜNEN Frankfurt.

„Wir GRÜNE stehen für eine Finanzpolitik, die Nachhaltigkeit ernst nimmt. Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung sind für uns GRÜNE bei Finanzen wie beim Klima und der Stadtentwicklung der Kompass, an dem wir unser Handeln ausrichten. Wir wollen auch in der nächsten Wahlperiode diesen erfolgreichen Kurs zum Wohle der Stadt Frankfurt fortsetzen.“, ergänzt Burkhard Schwetje, Sprecher des grünen Kreisverbandes.

Allein 2026 plant die Stadt Frankfurt Investitionen im Umfang von 1,4 Milliarden Euro in langfristige Zukunftsprojekte, in den nächsten vier Jahren sind insgesamt gut 4,5 Milliarden Euro vorgesehen. Schwerpunkte unserer Zukunftsinvestitionen sind (jeweils für das Jahr 2026):

  • 372 Mio. Euro für Bildung und die Sanierung von Schulgebäuden
  • 203 Mio. Euro für bezahlbares Wohnen
  • 226 Mio. Euro für eine nachhaltige Mobilität für alle
  • 217 Mio. Euro für die Wärme- und Energiewende
  • 66 Mio. Euro für Umwelt, Klimaschutz und Klimaanpassung.

Mit ihren Anträgen setzt die grüne Fraktion zusätzlich klare Akzente im Haushalt. Unsere Ausgaben stehen für eine Stadtpolitik, die soziale Gerechtigkeit stärkt und die Bedürfnisse der Menschen ins Zentrum stellt. So adressieren die GRÜNEN die Frage der steigenden Heizkosten mit finanziellen Mitteln für die aufsuchende Energie- und Sanierungsberatung in den Quartieren. Sie stärken die vielfältige Frankfurter Zivilgesellschaft durch ausgeweitete, unbürokratische Projektförderung für Vereine und Initiativen im Rahmen des AmkA. Sie stützen die Kultur auch in den zentrumsfernen Stadtteilen, z.B. durch die Anschubfinanzierung für das neue Theater in der Engelsburg in Sindlingen als offenen, inklusiven Kulturort.

Insbesondere nehmen die GRÜNEN auch die Kinder in den Blick, u.a. durch die Förderung des Projekts BiciBus, das nicht nur ein Mobilitätsprojekt ist, sondern auch zur Selbstständigkeit erzieht und die Gesundheit der Kinder durch Bewegung stärkt. Wir bauen die frühen Hilfen für Kinder aus.

Darüber hinaus sorgen die GRÜNEN dafür, dass die soziale Arbeit dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird, etwa im Bahnhofsviertel durch die aufsuchende Straßensozialarbeit am Standort Weser 5.

Das Ehrenamt, das eine so wichtige Funktion für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist, stärken wir auch durch die Finanzierung der ehrenamtlichen Arbeit im Katastrophenschutz und bereiten so Frankfurt besser auf Krisensituationen vor.

Gleichzeitig werden die digitalen Kompetenzen und die demokratische Bildung junger Menschen gefördert, indem das erfolgreiche Projekt „Jugend hackt“ auch in diesem Jahr fortgeführt wird. Das Format verbindet praktische Programmierkompetenz mit Kreativität, digitalpolitischer Bildung und der Auseinandersetzung mit ethischen Fragen der digitalen Transformation.

„Dieser grüne Haushalt vereint Verantwortung und Vision – er investiert in eine gerechte, starke und zukunftsfähige Stadt. Wichtig ist jetzt, dass die geplanten Investitionen auch tatsächlich umgesetzt werden. Der Haushalt gibt den Dezernaten einen Handlungsrahmen und damit zugleich auch die Verantwortung für die Umsetzung. Kommunalpolitik muss beweisen, dass sie das Leben der Menschen wirklich verbessert. Das zeigt sich in der Umsetzung, hier haben insbesondere die von uns GRÜNEN verantworteten Dezernate in der Vergangenheit geliefert und wir stehen dafür, dass das auch in Zukunft so sein wird.“, schließen Tara Moradi und Burkhard Schwetje.