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Mit Pragmatismus und unkonventionellen Ansätzen zur Mobilitätswende

Mit Pragmatismus und unkonventionellen Ansätzen zur Mobilitätswende

Freitag, 14.2.2025

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

der Regionalverband Frankfurt RheinMain hat Anfang dieser Woche eine Studie zum Verkehr in unserer Metropolregion veröffentlicht, die ebenso wie viele andere aktuelle Studien aufzeigt, dass die Anzahl der Pendlerinnen und Pendler in RheinMain weiter gestiegen ist. Mit rund 463.000 Einpendlerinnen und Einpendlern lag Frankfurt 2023 zwar etwa 62.000 Menschen hinter München und Berlin – im Verhältnis zur Einwohner:innenzahl allerdings sind wir Pendler:innenhauptstadt.

Im Mobilitätsdezernat bringen wir nun eine unkonventionelle Kooperationsmaßnahme auf die Straße, um unseren Pendlerinnen und Pendlern kurzfristig etwas Gutes zu tun und dabei den Umstieg auf den umweltschonenden Nahverkehr zu fördern: Neue P+R-Stellplätze an der Borsigallee, und zwar auf den Flächen des Hessen-Centers – in unmittelbarer Nähe zum größten P+R-Parkhaus Frankfurts, das regelmäßig ausgebucht ist.

Ab 1. März können Autofahrerinnen und Autofahrer vorerst für ein halbes Jahr, bis 31. August, einen Dauerparkplatz auf dem Westparkplatz des Hessen-Centers anmieten. Die 100 Stellplätze stehen von Montag bis Freitag jeweils zwischen 6.00Uhr und 21.00 Uhr zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass der Parkplatz für P+R, also in Verbindung mit einem gültigen RMV-Ticket genutzt wird. Aus der Evaluation dieses Pilotprojekts erhoffen wir uns Erkenntnisse über die Potenziale des P+R, um sie in unser stadtweites P+R-Konzept einfließen zu lassen.

Der Pendler:innenverkehr in RheinMain ist eine wichtige Stellschraube, um hier CO2-Emissionen zu reduzieren. Deshalb brauchen wir Anreize, damit Menschen vom Pkw auf umweltschonende und flächensparende Verkehrsmittel umsteigen – auch mit pragmatischen Lösungen wie diesen.

Ich freue mich schon auf die Ergebnisse des Pilotprojektes. Alle Infos dazu findet Ihr hier.

Viele Grüße

Euer Wolfgang