Rekordbesuch beim Frühlingsempfang
Mit dem Frühlingsempfang am 24. März hat die Frankfurter Stadtgesellschaft ein Zeichen der Hoffnung gesetzt gegen Kriege, Unterdrückung und Hass. 800 Gäste kamen zu dem Empfang im Palmengarten-Gesellschaftshaus, so viele wie noch nie. Es war die fünfte Auflage, 2022 hatte ich erstmals dazu eingeladen. In meiner Rede habe ich gefragt: Wo stehen wir heute, im Jahr 2026? Wenn ich ehrlich bin, ist manches immer noch nicht einfach. Deshalb werde ich den Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus und für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit der queeren Community verstärken. Was Mut in der Demokratie macht, war das Thema der Podiumsrunde. Ihr habe es geholfen, eine Resilienz zu entwickeln gegen Rassismus, sagte Sanam Sediqi, sie aus Afghanistan floh und heute als Business-Coach bei der Deka-Bank arbeitet. Die Im Iran geborene Donja Nasiri sagte, sie habe den Wert der Demokratie durch ihr Fehlen gespürt. Demokratie sei „eine Praxis, die geübt werden muss“. Professor Frank Divernich von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft wies darauf hin, dass es in der Demokratie darum gehe, Potentiale zu fördern, die in den Menschen stecken. Was am Ende blieb, war der Satz von Donja Nasiri: „Der Wunsch nach Freiheit ist stärker als die Angst.“ Meine Pressemitteilung zum Empfang findet Ihr hier.