Sudan-Konferenz im Auswärtigen Amt
Freitag, 17.4.2026
Liebe Freund*innen,
in dieser Woche hat im Auswärtigen Amt die Sudan-Konferenz stattgefunden. Das ist ein
wichtiges Signal, gerade zum dritten Jahrestag des Kriegsbeginns. Aber so ehrlich müssen wir
sein: Ein Signal allein reicht nicht aus.
Der Sudan erlebt aktuell eine der schwersten humanitären Krisen weltweit. Rund zwei Drittel der Menschen sind auf
humanitäre Hilfe angewiesen, Millionen sind auf der Flucht. Hunger und sexualisierte Gewalt
werden gezielt als Kriegswaffen eingesetzt.
Gerade vor diesem Hintergrund ist es richtig, dass Deutschland diese Konferenz ausgerichtet hat.
in dieser Woche hat im Auswärtigen Amt die Sudan-Konferenz stattgefunden. Das ist ein
wichtiges Signal, gerade zum dritten Jahrestag des Kriegsbeginns. Aber so ehrlich müssen wir
sein: Ein Signal allein reicht nicht aus.
Der Sudan erlebt aktuell eine der schwersten humanitären Krisen weltweit. Rund zwei Drittel der Menschen sind auf
humanitäre Hilfe angewiesen, Millionen sind auf der Flucht. Hunger und sexualisierte Gewalt
werden gezielt als Kriegswaffen eingesetzt.
Gerade vor diesem Hintergrund ist es richtig, dass Deutschland diese Konferenz ausgerichtet hat.
Entscheidend ist jetzt aber, was daraus folgt. Denn gleichzeitig sind viele Hilfsprogramme
chronisch unterfinanziert, auch weil die Bundesregierung Mittel im Haushalt gekürzt hat. Das passt nicht zusammen.
Für mich ist klar: Wir brauchen endlich eine verlässliche und langfristige Finanzierung
humanitärer Hilfe für den Sudan. Es reicht nicht, punktuell zu reagieren, die Unterstützung muss
planbar und ausreichend sein. Besonders wichtig ist dabei die direkte Förderung lokaler
Strukturen, wie etwa der Emergency Response Rooms oder von frauengeführten Initiativen.
Gleichzeitig gilt: Humanitäre Hilfe allein beendet keinen Krieg. Die Bundesregierung muss ihren
diplomatischen Einfluss stärker nutzen, insbesondere gegenüber den regionalen Akteuren, die die Konfliktparteien unterstützen. Ziel muss ein Waffenstillstand, ein ernsthafter politischer Prozess und Frieden im Sudan sein.
Herzliche Grüße
Eure Debbie