Veranstaltungen am 28.8. // Trump & Afghanistan // Europa & UEFA // Anschlag auf Berliner CSD: Dschihadismus bekämpfen // Parlamentskreis Deutsche Welle // 30 Jahre bei den Grünen
Rundgang: „EZB bis Osthafen“, 28.8., 16:30-18 Uhr
Die Stadtteilgruppe 4 lädt alle Interessierten zum spannenden Rundgang “EZB bis Osthafen” mit mir, Daniela Heynen und anderen ein. Wir treffen uns am Freitag, den 28.8., um 16:30 Uhr an der Ecke Hanauer Landstraße / Philipp-Holzmann Weg, 60314 Frankfurt (Ankündigungstext folgt).
Podium: „Weltpolitik im Wandel“, 28.8., 19:30-21 Uhr
Unter dem Titel „Weltpolitik im Wandel. Wie begegnen Europa und Deutschland den Herausforderungen der Außenpolitik?“ diskutieren Katrin Eigendorf, Journalistin und Krisenreporterin, und ich mit dem interessierten Publikum über Deutschlands Rolle in einer Zeit weltpolitischer Umbrüche. Freitag, 28.8., 19:30-21 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, Stadthalle Oberursel, Rathausplatz 2, 61440 Oberursel. Anmeldung & Ankündigung, Eintritt frei.
Trump und die Akte Afghanistan
Im August 2021 übernahmen die Taliban erneut die Macht in Afghanistan. In der Auftaktfolge der vierteiligen Podcast-Serie „Trump und die Akte Afghanistan“ geht es um die Ursachen des Scheiterns, die Verantwortung für das Chaos in Kabul und die Frage, welche Rolle Donald Trump dabei spielte. Dazu gebe ich im Auslandsjournal-Podcast meine Einschätzung. Wir haben damit untergraben, was wir selber aufgebaut haben: die Sicherheitsmaßnahmen, den Aufbau von Armee, Sicherheitskräften und Justiz, den Kampf gegen Korruption. Wir haben das versemmelt, weil wir uns um die existenziellen Sorgen der Leute nicht gekümmert haben. Die ganze Folge könnt ihr euch bei auslandsjournal – der Podcast anhören.
Europa muss von der UEFA lernen, um zu bestehen
Europa kann vom Umgang der UEFA mit Gianni Infantino viel lernen. Wie im Fußball gilt auch in der Außenpolitik: Mut, Stärke, Härte und neue Allianzen - diese Rezeptur funktioniert, im Gegensatz zur reinen Appell-Politik à la Johann Wadephul. Zu diesem Thema habe ich einen Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau geschrieben. Mehr zum Streit zwischen FIFA und UEFA könnt ihr im Beitrag von ntv Sport nachlesen.
Anschlag auf Berliner CSD: Dschihadismus bekämpfen
Der islamistische Anschlag auf den Berliner CSD ist entsetzlich. Der CSD ist ein Fest für die Freiheit der Liebe. Dagegen richtet sich dieser Terror. Dieser bestialische Hass darf niemals siegen, egal woher er kommt. Wir müssen zusammenstehen gegen jede Art von Hass. Auch gegen den mörderischen Islamismus.
Es ist erschreckend, wie wenig wir in den vergangenen Jahren nach vorne gekommen sind. Wenn es um islamistischen Terror und um unsere Sicherheit geht, haben wir weniger ein Erkenntnisproblem, wir haben ein Umsetzungsproblem. Nach dem Anschlag vom Breitscheidplatz 2016 habe ich in meinem Buch “Was tun gegen Dschihadisten? Wie wir den Terror besiegen können” zusammengefasst, wie eine wehrhafte Demokratie mit dem islamistischen Terror umgehen sollte. Schon der Fall Amri zeigte, dass die hochbetagte deutsche Sicherheitsarchitektur mit ihren föderalen Strukturen überdacht und modernisiert werden müsste. Gefühlt sind wir im Umgang mit Gefährdern kaum weiter. Der Dschihadismus ist in erster Linie eine barbarische und gewalttätige Idee. Eine Idee, die unsere Sicherheit bedroht, unsere demokratischen Werte, unseren gesellschaftlichen Frieden. Und so eine gefährliche Idee besiegt man nur, wenn man sie versteht. Dazu braucht es Prävention. Junge Menschen brauchen Informationen. Die Frage ist eben nicht „Wie hältst Du’s mit der Religion?“, sondern „Wie hältst Du’s mit der Demokratie?“. Näheres über mein Buch erfahrt ihr in den Artikeln der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der BILD aus 2017.
Gründung Parlamentskreis Deutsche Welle
Gemeinsam mit den Kolleg*innen Nancy Faeser, Armin Laschet und Bodo Ramelow haben wir den Parlamentskreis Deutsche Welle ins Leben gerufen. Zur Auftaktsitzung durften wir unter anderem Barbara Massing, Intendantin der Deutschen Welle, begrüßen. Vielen Dank für den offenen und spannenden Austausch und die Einblicke in die Arbeit der Länderredaktionen. Die Deutsche Welle informiert täglich Menschen in über 30 Sprachen und erreicht mit ihrem unabhängigen Journalismus ein weltweites Publikum. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit zeigt sich, wie unverzichtbar eine freie, kritische und unabhängige Presse ist. Sie zu schützen, ist unsere gemeinsame Verantwortung.
30 Jahre bei den GRÜNEN
Am 10. Juli waren es für mich genau dreißig Jahre bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Ich verdanke dieser Partei so viel. Sie brachte mir so viel bei. Und sie ist einfach gut. Mein Dank bleibt unermesslich. Danke an den besten Kreisverband der Welt für diese Erinnerung.