Zelte planmäßig abgebaut
Liebe Freund:innen,
Ihr werdet es trotz der Sommerpause mit hoher Wahrscheinlichkeit mitverfolgt haben: Ende Juni mussten alle obdachlosen Menschen, die die Notübernachtung Eschenheimer Tor nutzen, ihre Unterkunft verlassen. Völlig unerwartet. Von einem auf den anderen Tag. Innerhalb weniger Stunden errichtete die Stadt in der Bockenheimer Anlage daraufhin eine Zeltunterkunft – um allen Betroffenen Schutz für die Nacht zu bieten. Inzwischen ist es gelungen, feste Unterkünfte bereitzustellen, sodass wir die Zeltunterkunft jetzt wie geplant zurückbauen können.
Denn eines ist klar: Eine Unterbringung in Zelten entspricht nicht meinem Anspruch. Mein Anspruch als Sozialdezernentin der Stadt ist, dass wir Menschen, die Unterstützung brauchen, verlässlich helfen – damit Frankfurt für alle funktioniert. Für Menschen, die obdachlos sind, bedeutet das ganz konkret, dass sie einen sicheren und menschenwürdigen Ort zum Übernachten brauchen. Dazu gehören für mich ein festes Dach über dem Kopf, sanitäre Einrichtungen und verlässliche Strukturen für Beratung und weitere Hilfen.
Wie es jetzt mit der Zeltunterkunft weitergeht, das erfahrt Ihr hier.
Eure Elke