Bahnbrücke wird zur grünen Highline: GRÜNE wollen Park über dem Main
Für eine lebenswerte Stadt. Für ein innovatives und grünes Frankfurt
GRÜNE setzen sich für die Umwandlung der historischen Deutschherrnbrücke in einen schwebenden Park ein – ein Programmpunkt für die Wahlperiode 2026–2031
„Wir wollen die Deutschherrnbrücke, die den Hafenpark mit dem Deutschherrnufer in Sachsenhausen verbindet, für die Frankfurter*innen in einen schwebenden Garten über den Main verwandeln. Wie New York mit der High Line oder Paris mit der Promenade Plantée zeigt: alte Infrastruktur lässt sich in grüne Begegnungsorte verwandeln, die eine ganze Stadt aufwerten. Das wollen wir auch in Frankfurt Wirklichkeit werden lassen", kündigen Tara Moradi und Burkhard Schwetje, Sprecher*innen des Kreisverbandes Frankfurt an.
Die Deutschherrnbrücke im Frankfurter Osten steht vor einer Zeitenwende: Die Deutsche Bahn erneuert den über 100 Jahre alten, denkmalgeschützten Brückenzug – ein Neubau soll parallel zur bestehenden Brücke entstehen, Baubeginn ist für 2029 vorgesehen. Was danach mit der alten Brücke geschieht, ist bislang offen. DIE GRÜNEN Frankfurt haben eine klare Antwort: Die Brücke soll bleiben und als schwebender Park mit Skylineblick über den Main den Grüngürtel schließen.
Die Deutsche Bahn selbst hat der Stadt die denkmalgeschützte Brücke zur Übernahme angeboten.
„Das Angebot wollen wir annehmen und die beliebte Brücke erhalten und in eine begrünte Verbindung über den Main umwandeln. In der nächsten Wahlperiode wird die Ersatzbrücke durch die Deutsche Bahn gebaut, diese Gelegenheit müssen wir ergreifen und die Transformation zur grünen Highline angehen“, erklärt Stadtrat Wolfgang Siefert, Mobilitätsdezernent der Stadt Frankfurt.
„Die Vision: ein grünes Band, das das südliche Mainufer, den Hafenpark und den Ostpark miteinander verbindet. Flanieren und Radfahren im Grünen, hoch über dem kühlenden Wasser des Mains – mit einzigartigem Blick auf die Frankfurter Skyline. Ein Ort der Erholung, der Begegnung und der Biodiversität – mitten in der Stadt“, beschreibt Stadträtin Tina Zapf-Rodriguez, Dezernentin für Klima und Umwelt, das Ziel der GRÜNEN Frankfurt.
„Wir wollen die Infrastruktur, die wir haben, klug nutzen – für mehr Lebensqualität, mehr Grün und mehr Klimaresilienz in Frankfurt. Deshalb haben wir das Projekt der grünen Highline prominent in unser Wahlprogramm aufgenommen", unterstreichen Tara Moradi und Burkhard Schwetje als Parteispitze der GRÜNEN Frankfurt. „Das ist keine Utopie, das ist machbare Stadtentwicklung mit Mut zur Innovation. Das macht exemplarisch deutlich, wie grüner Klima- und Naturschutz mit einer höheren Lebensqualität Hand in Hand gehen.“