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Hitzeschutz in Hessen: Landesregierung bleibt Antworten schuldig

Hitzeschutz in Hessen: Landesregierung bleibt Antworten schuldig

Freitag, 30.10.2026

Die Antwort der Landesregierung auf unsere Kleine Anfrage zur Hitzewelle im Juni 2026 zeigt deutliche Lücken beim Hitzeschutz in Hessen. Die rettungsdienstlichen Zuweisungen an hessische Krankenhäuser stiegen im Vergleich zu den zwölf Tagen vor der Hitzewelle im Durchschnitt um 22 Prozent. In manchen Krankenhäusern wie z. B. der Klinik Rotes Kreuz Frankfurt haben sie sich sogar verdoppelt. Dennoch verzichtete die Landesregierung auf eine vollständige Erhebung der Rettungsdiensteinsätze – mit Verweis auf den Verwaltungsaufwand. Auch eine systematische Evaluation des Hessischen Hitzeaktionsplans steht bislang aus.

Bei extremer Hitze geht es um Menschenleben. Es reicht nicht, die Verantwortung allein den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zu überlassen. Das Land muss Rahmenbedingungen schaffen und sicherstellen, dass wirksame Schutzmaßnahmen überall umgesetzt werden. Wir brauchen eine klare Strategie für künftige Hitzewellen.

Mit unserem Antrag ‚Hitzehilfe für Hessen sinnvoll und effizient gestalten‘ haben wir konkrete Vorschläge vorgelegt: Wir wollen auch fest installierte, energieeffiziente Klimageräte fördern, das Programm auf Krankenhäuser und Schulen ausweiten und gezielte Unterstützung für bauliche Hitzeschutzmaßnahmen bei Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege und Sozialverbänden schaffen

Hier die Antwort der Landesregierung auf unsere Kleine Anfrage und hier unser Antrag.