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Gelände der Bundesbank wird frei – Chance konsequent für Stadtentwicklung und Europäische Schule nutzen

Donnerstag, 12.3.2026

Die Deutsche Bundesbank hat heute mitgeteilt, dass sie ihren Hauptsitz in die Innenstadt verlagern will. Das freiwerdende Areal bietet eine seltene Chance für die Stadtentwicklung und für die Europäische Schule Frankfurt, die seit Jahren auf einen Standort für ihren dringend benötigten Neubau wartet. Zusammenhängende Flächen dieser Größe werden in einer wachsenden Stadt wie Frankfurt nicht mehr oft frei – hier lassen sich Wohnraum, Infrastruktur und öffentliche Nutzung gemeinsam denken. Die GRÜNEN im Römer begrüßen die Prüfung des Ankaufs.

„Wir danken der Deutschen Bundesbank dafür, dass sie ihr Gelände in Bockenheim der Stadt zum Kauf anbietet. Die Europäische Schule dort anzusiedeln, ist eine Chance, die verfolgt werden sollte", so Dr. Katharina Knacker, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Römer. „Wir möchten jedoch daran erinnern, dass am Anfang der Wahlperiode Mike Josef hierfür den Ratsweg als Lösung ins Spiel gebracht hatte. Im weiteren Verlauf erwies sich der Standort dann als außerordentlich schwierig, insbesondere wegen der Frage, wohin die Dippemess verlagert werden könnte. Die Europäische Schule braucht nun endlich einen konkreten Zeit- und Umsetzungsplan.“

„Die Europäische Schule auf dem Areal der Deutschen Bundesbank anzusiedeln, ist ein sehr guter Vorschlag“, führt Dimitrios Bakakis, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Römer, weiter aus. „Dennoch dürfen wir nicht einzig und allein auf diese neue Option setzen. Die drei anderen möglichen Standorte für den Neubau der Schule, an denen in den letzten Monaten intensiv gearbeitet wurde, sollten wir nicht direkt verwerfen. Denn was nicht passieren darf, ist, dass wir dann erneut bei null anfangen müssen, wenn doch unüberwindbare Hindernisse auf dem Gelände der Bundesbank auftreten sollten.“