Wir wollen die Bundesgartenschau 2045 nach Frankfurt holen!
Liebe Freund:innen,
wir wollen die Bundesgartenschau 2045 nach Frankfurt holen! Die offizielle Bewerbung ist raus, nun warten wir gespannt auf eine Rückmeldung der Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG). So viel kann ich schon verraten: Die ersten Gespräche waren positiv. Das Interesse an unserem Konzept für eine neue Generation BUGA ist groß. Unter meiner Federführung wollen wir die BUGA nicht als temporäres Großereignis verstehen, sondern als langfristigen Impulsgeber für eine nachhaltige und innovative Stadtentwicklung.
Für mich ist klar: Die BUGA muss mehr sein als eine schöne Ausstellung oder eine neue Parkanlage. Sie soll zeigen, wie ökologische Transformation, Klimaanpassung und Lebensqualität in einer wachsenden Metropole zusammengehen und Projekte sichtbar machen, die Frankfurt bereits hat oder dringend braucht. Dazu zählen innovative Dach- und Fassadenbegrünungen, vertikale Gärten und Urban Gardening bzw. Farming als Konzepte zur regionalen Versorgung mit Lebensmitteln. Auch städtische Zukunftsprojekte wie die Einhausung der A661, neue Quartiersentwicklungen, Entsiegelung innerstädtischer Flächen oder die Mobilitätswende eröffnen spannende Perspektiven für eine Gartenschau.
Die letzte Frankfurter Bundesgartenschau hat der Stadt den Niddapark gebracht. Bis heute eine wertvolle und beliebte Grünanlage für viele Menschen. Und wir haben aus den damaligen Fehlern, etwa in Sachen Nachhaltigkeit sowie beim Arten- und Biotopschutz gelernt. Auch diese Erfahrungen fließen in unsere Planung für die BUGA 2045 ein, die dauerhaft Mehrwert für die Stadt bringen soll.
Im Mittelpunkt unserer Bewerbung steht deshalb auch eine dezentrale, nachhaltige und dauerhaft wirksame Konzeption. Ich spreche bewusst von einer neuen Generation der Bundesgartenschau: offen, vernetzt und zukunftsorientiert – ohne Zäune, mit dauerhaftem Mehrwert für alle Stadtteile. So können wir Klimaanpassung, Biodiversität und soziale Teilhabe gleichzeitig stärken.
Ich bin überzeugt: Eine Bundesgartenschau kann Frankfurt helfen, noch grüner, lebenswerter und klimaresilienter zu werden und gleichzeitig zeigen, wie nachhaltige Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert aussehen kann. Damit kann Frankfurt beispielgebend sein für viele andere Städte.
Und zum Schluss ein kleiner Blick in die Zukunft: Die KI hat einmal ausprobiert, wie ein Eröffnungsplakat für eine Frankfurter BUGA 2045 aussehen könnte – inklusive einer um zwanzig Jahre gealterten Dezernentin Ganz ehrlich: Das Plakat ist nur ein fantasievolles Spiel, aber vielleicht ein schöner Vorgeschmack.
Eure Tina
