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Kundgebung am 18.02.2023 ab 13.00 Uhr anlässlich des dritten Jahrestags des Anschlags in Hanau

Samstag, 18.2.2023, 13:30 Uhr
Beschreibung
Kommunale Ausländer*innenvertretung Frankfurt

Die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung veranstaltet eine Kundgebung zum Gedenken an die Opfer des Anschlags in Hanau vom 19. Februar 2020. Bei dem rechtsextremen Terrorakt wurden eine Bürgerin und acht Bürger mit familiärer Migrationsgeschichte ermordet.

Am Samstag, den 18.02.2023 werden wir uns gemeinsam an die neun unschuldigen Menschen erinnern, die von einem rechtsextremen Attentäter ermordet wurden, und unsere Solidarität mit den Hinterbliebenen und Überlebenden zeigen.

Zu diesem Zweck laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Kundgebung auf dem Rathenauplatz (Nähe Hauptwache) in Frankfurt am Main ein. Die Veranstaltung beginnt um 13:30 Uhr und dauert bis 15:30 Uhr. 

Es werden Rednerinnen und Redner aus der Politik, der Zivilgesellschaft und den betroffenen Communities sprechen, darunter Oberbürgermeisterkandidatinen und Kandidaten von Frankfurt, Vertreterinnen und Vertreter der Opferfamilien und Vertreterinnen und Vertreter von Migrantenorganisationen.

Mit dabei: Hilime Arslaner (Stadtverordnetenvorsteherin), Jumas Medoff (Vorsitzender der Kommunalen Ausländervertretung KAV) Uwe Becker (Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, CDU), Mike Josef (Stadtrat/Dezernent für Planen, Wohnen und Sport, SPD), Dr. Manuela Rottmann (Mitglied des Deutschen Bundestages, Die Grünen), Yanki Pürsün (Fraktionsvorsitzender der FDP/Mitglied des Hessischen Landtags), Eileen O'Sullivan, Stadträtin, Dezernentin für Digitalisierung, Volt), Pearl Hahn, (Stadtverordnete, Die Linke), Anita Akmadza (Stadtverordnete, CDU), Dr. Daniela Mehler-Würzbach (Stadtverordnete, Die Linke), Enis Gülegen (Vorsitzender der agah / Landesausländerbeirat), Chrine Buchholz (Ehemalige Mitglied des Deutschen Bundestages, Die Linke), Dieter Bahndorf (Aufstehen gegen Rasissmus), Ali Seddadi (Abu Bakr Moschee), Mustapha Lamjahdi (KAV-Mitglied) sowie weitere Akteure aus der Zivilgesellschaft.

Wir werden gemeinsam eine Schweigeminute halten  als Zeichen der Trauer und des Gedenkens. Wir möchten mit dieser Kundgebung ein starkes Signal gegen Rassismus, Hass und Gewalt senden und unsere Forderungen nach konkreten Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie, der Menschenrechte und der interkulturellen Verständigung bekräftigen. 

Wir rufen alle Frankfurterinnen und Frankfurter und alle Freunde und Unterstützer der Stadt auf, an dieser wichtigen Veranstaltung teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben zu setzen.

Veranstaltungsort

Rathenauplatz