Gedenken zum IDAHOBITA* 2026
Das Datum erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen.
Inhaltlicher Schwerpunkt ist in diesem Jahr ist die Situation bisexueller Menschen. Die Situation bisexueller Menschen ist oft von Unsichtbarkeit, Vorurteilen und hoher psychischer Belastung geprägt. Bisexuelle Menschen werden gesellschaftlich sowohl in hetero- als auch in queeren Kontexten häufig missverstanden oder nicht ernst genommen. Sie erleben oftmals die Ablehnung ihrer Identität. Dies führt u.a. dazu, dass Betroffene in der queeren Community oft unterrepräsentiert sind und insgesamt in der politischen oder öffentlichen Wahrnehmung an den Rand gedrängt werden. So sind beispielsweise Zugänge zu Unterstützungsangeboten und einer sensiblen Gesundheitsversorgung für Betroffene nach wie vor sehr schwierig.
Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg wird im Namen der Stadt Frankfurt am Mahnmal sprechen. Eine Rede zur Situation bisexueller Menschen hält Francisco Küfer, ehrenamtlicher Berater bei BiNe, Bisexuelles Netzwerk e.V. BiNe e.V. leistet Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Bisexualität, unterstützt den Aufbau und Erhalt von Selbsthilfegruppen, kooperiert mit gesellschaftlich relevanten Gruppen und Initiativen und sammelt und verbreitet entsprechende Informationen. Zudem bietet der Verein Einzelberatung über ein Beratungstelefon an.
Weitere Infos zu der Veranstaltung findet ihr hier.
"Frankfurter Engel" · Klaus-Mann-Platz