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Diskussionsabend: Frauen, Frieden und Sicherheit neu denken: Feministische Friedensförderung in Zeiten des Backlash

Freitag, 31.10.2025, 16:00 Uhr
Beschreibung
Veranstalter*innen: Heinrich Böll Stiftung

25-jähriges Jubiläum von Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrats

Das Jahr 2025 markiert zwei wichtige Meilensteine im globalen Kampf für Geschlechtergerechtigkeit und Frieden: das 25-jährige Jubiläum von Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrats (UNSCR 1325) und das 30-jährige Jubiläum der Erklärung und Aktionsplattform von Peking. UNSCR 1325 und ihre Nachfolgeresolutionen schufen einen globalen Präzedenzfall für die Anerkennung der geschlechtsspezifischen Auswirkungen von Konflikten sowie der wesentlichen Rolle von Frauen bei deren Prävention und Beilegung sowie der Schaffung eines nachhaltigen Friedens.

Vor dem Hintergrund einer Welt, die zunehmend geprägt ist von gewalttätigen Konflikten, dem Abbau demokratischer Institutionen und verstärkten Angriffen auf die Gleichstellung der Geschlechter, Antidiskriminierungsmaßnahmen und feministische Errungenschaften, bieten diese Jahrestage eine wichtige Gelegenheit, sowohl über die erzielten Fortschritte als auch über die anhaltenden und neuen Herausforderungen für die Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“ (WPS) nachzudenken. 

Dafür bringt bringt die Heinrich-Böll-Stiftung am 31. Oktober politische Entscheidungsträger*innen, Wissenschaftler*innen, Akteur*innen der Zivilgesellschaft und die interessierte Öffentlichkeit zu einem kritischen und zukunftsorientierten Dialog über den aktuellen Stand und die zukünftige Ausrichtung der WPS-Agenda zusammen. Gemeinsam werden wir untersuchen, ob die Errungenschaften der letzten 25 Jahre eine belastbare und transformative Grundlage für feministische und geschlechtertransformative Ansätze in der Friedensförderung sowie in der Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik geschaffen haben. Weitere Infos zu dieser Veranstaltung findet ihr hier.

Veranstaltungsort