UHRZEIT 20 UHr: Wie frei ist unsere Kultur? Wie kann eine demokratische, offene und streitfähige Kultur bewahrt und weiterentwickelt werden?
Wie frei ist unsere Kultur? Wie kann eine demokratische, offene und streitfähige Kultur bewahrt und weiterentwickelt werden?
Aktuelle Kontroversen zeigen, wie kulturelle Räume zum Schauplatz politischer Auseinandersetzungen und Einflussnahme werden. Zugleich bestimmen Empörung, verhärtete Fronten und ideologische Echokammern zunehmend den öffentlichen Austausch. Was bedeutet das für Autor*innen, Verlage, Buchhandlungen und andere kulturelle Akteure? Ruth Hoffmann zeigt in ihrem Buch „Raubzug von rechts“ (Penguin Random House, 2026), wie die Neue Rechte zentrale Werte und historische Erinnerungen für ihre Zwecke nutzt. Saba-Nur Cheema und Meron Mendel fragen in ihrem neuen Buch „Die Empörungsfalle“ (KiWi Verlag, 2026), wie wir wieder lernen können, produktiv zu streiten, Ambivalenzen auszuhalten und unser Gegenüber ernst zu nehmen. Auf dem Podium geht es um kulturelle Freiheit, die Grenzen des Sagbaren und die Verantwortung von Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen.
Autor*innengespräch mit:
- Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank & Co-Autor des Buches „Die Empörungsfalle“
- Saba-Nur Cheema, Politologin, promovierte Erziehungswissenschaftlerin am Institut für Sozialforschung und Co-Autorin des Buches „Die Empörungsfalle“
- Ruth Hoffmann, Historikerin, Journalistin und Autorin des Buches „Raubzug von rechts“
Moderation: Helga Frese-Resch, Stellvertretende Verlegerin und Lektorin des Kiepenheuer & Witsch Verlags und Co-Sprecherin der IG Meinungsfreiheit und Demokratie im Börsenverein
Weitere Infos zu der Veranstaltung findet ihr hier.
Bildungsstätte Anne Frank · Hansaallee 150 · 60320 Frankfurt am Main