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5-Punkte-Plan für soziale Balance: Frankfurt zusammenhalten

Montag, 9.3.2026

„Für uns GRÜNE ist klar: Sozialer Zusammenhalt entsteht nicht von selbst – er braucht politischen Willen und konkrete Maßnahmen. Deshalb legen wir einen 5-Punkte-Plan für soziale Balance vor. Dieser zeigt, wie wir in den nächsten 5 Jahren die soziale Infrastruktur Frankfurts stärken und weiterentwickeln werden“, erklärt Dimitrios Bakakis, Spitzenkandidat der GRÜNEN Frankfurt für die Kommunalwahl am kommenden Sonntag, 15. März.

„Ziel ist eine Sozialpolitik, die nah an den Menschen ist, präventiv wirkt und die Stadtgesellschaft langfristig stabil hält“, ergänzt die Spitzenkandidatin, Katharina Knacker.

Frankfurt wächst, verändert sich und steht gleichzeitig vor großen sozialen Herausforderungen. Steigende Lebenshaltungskosten, ungleiche Chancen und neue Belastungen durch demografische und klimatische Entwicklungen treffen viele Menschen im Alltag. „Grüne Sozialpolitik bedeutet dabei, soziale Fragen nicht isoliert zu betrachten. Teilhabe, Hilfseinrichtungen nahe am Menschen, Prävention, Armutsbekämpfung und starke soziale Institutionen greifen in unserem 5-Punkte-Plan ineinander“, unterstreicht die Sprecherin der GRÜNEN Frankfurt, Tara Moradi. 

1. Teilhabe für alle

Alle Menschen in Frankfurt sollen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können – unabhängig von Einkommen, Herkunft, Alter, Geschlecht oder Lebenssituation. Wir stärken dafür Instrumente wie den Frankfurt-Pass, niedrigschwellige Beratungsangebote und kulturelle Programme in den Stadtteilen. Teilhabe muss im Alltag spürbar sein, besonders für Kinder, Jugendliche und Familien.

2. Erreichbare Hilfen

Unterstützung darf keine Frage von Mobilität, Sprachkenntnissen oder Behördenwissen sein. Wir bringen Beratung und soziale Angebote stärker direkt in die Quartiere – durch aufsuchende Arbeit, mobile Angebote und eine bessere Vernetzung lokaler Initiativen. Hilfe muss die Menschen erreichen, nicht umgekehrt.

3. Prävention vor Intervention

Frühe Unterstützung verhindert spätere Krisen. Deshalb investieren wir gezielt in Familienbildung, Schulsozialarbeit, Jugendhilfe und stabile Strukturen in den Stadtteilen. Prävention stärkt Menschen frühzeitig – und ist zugleich die nachhaltigste Sozialpolitik für die Zukunft unserer Stadt.

4. Gezielte und datenbasierte Armutsbekämpfung

Mehr als jede fünfte Person in Frankfurt ist von Armut betroffen. Wir setzen soziale Mittel deshalb gezielt dort ein, wo die Belastungen am größten sind – auf Grundlage aktueller Sozialdaten und Lebenslagenkarten. Hilfe orientiert sich an den realen Lebenssituationen der Menschen und kommt dort an, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

5. Sichere soziale Infrastruktur als Grundlage für Demokratie

Jugendhäuser, Beratungsstellen, Frauenhäuser, Suchthilfe, Senior*innentreffs und Stadtteilzentren sind unverzichtbare Orte des Zusammenhalts. Wir sichern ihre Finanzierung, stärken die Fachkräfte vor Ort und bauen soziale Infrastruktur in den Quartieren weiter aus. Eine stabile soziale Infrastruktur stärkt Vertrauen, Zusammenhalt und damit auch unsere Demokratie.

„Soziale Infrastruktur ist ein zentraler Standortfaktor für Frankfurt. Wer in soziale Sicherheit, Teilhabe und starke Stadtteile investiert, stärkt den Zusammenhalt in unserer Stadt und hebt damit die Potentiale aller Menschen. Auch so investieren wir GRÜNE in die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt“, führt Burkhard Schwetje Sprecher der GRÜNEN Frankfurt aus.

Hier finden Sie den ausführlichen Fünf-Punkte-Plan der GRÜNEN zur sozialen Balance in Frankfurt.