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Auf unsere gemeinsamen, solidarischen, intersektionalen feministischen Kämpfe

Auf unsere gemeinsamen, solidarischen, intersektionalen feministischen Kämpfe

Freitag, 6.3.2026

Liebe Freund:innen,

Der März ist unser Monat! Und in diesem Jahr wird er besonders feministisch, kämpferisch und solidarisch.

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März, kommen 350 Engagierte aus Politik, Wirtschaft, Frauen- und Mädchenorganisationen und Frankfurter Netzwerken am Freitag im Kaisersaal zusammen. Wir feiern historisch erkämpfte Frauenrechte, fordern gleichberechtigte Teilhabe und politische Mitbestimmung. Und das nicht nur in meiner Rede, sondern auch gemeinsam mit zwei großartigen Frauen, die das Programm mitgestalten werden: Poetry-Slammerin Hosnija Mehr sowie Autorin, Dozentin, Künstlerin Dr. Natasha A. Kelly. Ich freue mich auf diesen wunderbaren Abend und die vielen feministisch engagierten Menschen.

Gemeinsam stellen wir uns in diesem März gegen antifeministische Strömungen, die weltweit an Fahrt aufnehmen: Von wirtschaftliche Abhängigkeit verklärende Tradwives, Mahnwachen sogenannter Lebensschützer:innen – das alles lassen wir uns nicht gefallen. Auch die rassistischen und sexistischen Debatten um „Töchter“ und „Stadtbild“-Szenarien zeigen: Der Kampf um Gleichberechtigung ist längst nicht vorbei. Das ist kein Zufall – das hat System!

Dagegen wehren wir uns und gehen am 8. März, dem Internationalen Frauentag auf die Straße. Denn: Gleichberechtigung ist das Fundament unserer Demokratie – und Frauenrechte sind für alle da!

Um 11:30 Uhr startet unsere Kundgebung auf dem Römer. Gemeinsam fordern wir: Zugang zu reproduktiver Gesundheit, Schutz vor Gewalt, Respekt für geschlechtliche Vielfalt, Gleichstellung in Arbeit & Care. Wir fordern rechtliche Gleichstellung queerer Familien, faire Elternzeit, verlässliche Kinderbetreuung und den Abbau toxischer Rollenbilder. Kundgebung zum Weltfrauentag

Und wer es vergessen hat, den erinnern wir gern daran: Frauenrechte sind Menschenrechte – und sie machen unsere Gesellschaft besser!

Am 9. März folgt der Frauenstreik und der ist mehr als ein symbolischer Akt: Er ist ein politisches Signal gegen Ungleichheit, gegen Gewalt und für echte Gleichstellung. Unser Vorbild sind Islands Frauen: 1975 legten 90 % der Frauen die Arbeit nieder – bezahlt wie unbezahlte. Der Effekt? Die Gesellschaft stand still. Dieser Streik brachte Gesetze, mehr Lohngerechtigkeit und politische Veränderungen. Dieser „Women’s Day Off“ zeigte eindrucksvoll: Ohne die Arbeit von Frauen steht die Gesellschaft still. Wir müssen laut, sichtbar und solidarisch sein, um Veränderungen durchzusetzen, in unseren Löhnen, in unseren Häusern, auf unseren Straßen, in unseren Institutionen, in unserer Gesellschaft. Gleichberechtigung ist kein Gefallen, sie ist ein Recht! Hier geht’s zum Link für mehr Infos.

Ich freue mich auf unsere gemeinsamen, solidarischen, intersektionalen feministischen Kämpfe. Lasst uns gemeinsam handeln – im März und darüber hinaus!

Eure Tina