Landesregierung verschärft Fachkräftemangel durch Sparvorgaben
Liebe Freund:innen,
wir brauchen gutes Personal in der Stadtverwaltung. Deshalb versuchen wir händeringend, nicht nur unseren Personalbestand zu halten, sondern auch auszubauen. Und wir tun einiges dafür, Nachwuchs für den Dienst in der Stadt anzuwerben. Nicht zuletzt haben wir uns (wie hier bereits berichtet) auch auf die Einführung einer tarifkonformen Arbeitsmarktzulage in den unteren Einkommensgruppen verständigt – neben vielen anderen attraktiven Leistungen, die es für städtische Mitarbeitende gibt.
Diese Anstrengungen werden allerdings ausgerechnet von der schwarz-roten hessischen Landesregierung konterkariert. Durch die Kürzungen im Hochschulpakt 2026–2031 müssen die 14 staatlichen Hochschulen allein in diesem Jahr rund 30 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr einsparen. So muss auch die Frankfurt University of Applied Sciences ihr Angebot ausdünnen, Studiengänge und Serviceangebote für Studierende stehen auf der Kippe. Für uns als Stadt heißt das konkret: Wenn einschlägige Studiengänge gestrichen werden, können wir dringend benötigten Nachwuchskräfte an der FUAS nicht mehr in ausreichendem Umfang ausbilden lassen.
Das ist Sparpolitik am völlig falschen Ende und geradezu absurd: Während überall über Fachkräftemangel geklagt wird, verschärft ihn die schwarz-rote Landesregierung. Sie zwingt die Hochschulen mit ihren Sparvorgaben dazu, genau die Ausbildungskapazitäten abzubauen, die wir dringender brauchen denn je. Auch dieses Faktum darf gerne bei der Wahlentscheidung am Sonntag berücksichtigt werden.
Euer Bastian