Was die eigene Stimme bedeutet
Liebe Freund:innen,
in Frankfurt wird am 15. März gewählt. Kurz vor der Kommunalwahl denke ich oft an eine ganz einfache Szene: Ein Mensch steht allein in der Wahlkabine. Kein Applaus. Kein Druck. Nur ein Stift. Und eine Entscheidung.
In einer Zeit, in der vieles zugespitzt wird und einfache Antworten schnell zur Hand sind, ist es leicht, sich zurückzulehnen. Zu sagen: „Was ändert meine Stimme schon?“
Doch eure Stimme ändert sehr viel. Mit eurer Stimme beginnt Verantwortung. Ganz konkret vor Ort.
Eine kommunale Wahl entscheidet darüber, wie wir in unserer Stadt zusammenleben. Sie entscheidet darüber, ob unsere soziale Infrastruktur trägt. Ob in Frankfurt Unterstützung selbstverständlich aktiv zu den Menschen kommt. Oder ob sie zur Ausnahme wird, die sich hinter Hürden verschanzt. Ob Solidarität und Miteinander selbstverständlich die Zukunft gestalten. Oder infrage gestellt und zum Gegeneinander werden.
Wir leben in einer Zeit, die uns vor viele große Aufgaben stellt. Aber sie gibt uns auch die Freiheit, hinzuschauen, uns zu informieren und zu wählen. Zu wählen, wie wir diese Aufgaben angehen.
Deshalb meine Bitte: Geht am 15.3. zur Wahl und werbt in euren Familien, eurem Freundeskreis und eurer Nachbarschaft dafür!
Eure Elke