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Haushalt 2026: GRÜNE stärken Kultur und Sport in Frankfurt

Donnerstag, 26.2.2026

Die GRÜNEN im Römer setzen im Haushalt 2026 klare Schwerpunkte für eine vielfältige, inklusive und zukunftsfähige Kultur- und Sportlandschaft in Frankfurt.

„Kunst und Kultur sind kein Luxus, sondern zentral für das Leben in unserer Stadt. Wir wollen sie sichern und weiterentwickeln“, erklärt Uwe Paulsen, kulturpolitischer Sprecher der GRÜNEN.

Neue Perspektiven für das Theater in der Engelsburg

Mit einer Anschubfinanzierung unterstützen die GRÜNEN das neue „Theater in der Engelsburg“ in Sindlingen, hervorgegangen aus ehemaligen Mitarbeitenden des Fritz Rémond Theater. Geplant sind Theater- und Musicalproduktionen, Workshops für Kinder und Jugendliche, queere und interkulturelle Formate sowie barrierearme Vorstellungen. Ziel ist ein offener Ort für alle – generationenübergreifend, inklusiv und vielfältig.

Stärkung des Literaturhauses

Seit 1991 ist das Literaturhaus Frankfurt ein zentraler Treffpunkt für Literatur, Debatten und neue Formate. Das Publikum wächst stetig – doch der städtische Zuschuss wurde seit über 20 Jahren nicht erhöht. Während er 2003 noch zwei Drittel der Ausgaben deckte, ist es heute nur noch ein Drittel.
„Die internationale Strahlkraft und die enorme Vielfalt des Literaturhauses brauchen endlich eine angemessene finanzielle Grundlage“, betont Sylvia Momsen, Stadtverordnete im Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport. Die GRÜNEN setzen sich deshalb für eine deutliche Erhöhung des institutionellen Zuschusses ein.

Finanzierung des Mousonturms gesichert

„Dank unseres Engagements haben wir es geschafft, dass auch im Jahr 2026 für das Künstler*innenhaus Mousonturm Planungssicherheit besteht“, hebt Julia Eberz, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport hervor. Nach dem Wegfall von Bundesmitteln drohten Einschnitte im Spielplan, Personalabbau und strukturelle Kürzungen.
Der Mousonturm ist bundesweit Vorreiter für inklusive Kulturpraxis und arbeitet konsequent am Abbau von Barrieren – auf, vor und hinter der Bühne. Eine bundesweit einzigartige Koordinationsstelle für Inklusive Kulturpraxis treibt diese Transformation voran. Ihre Weiterfinanzierung ist eine strategische Investition in Teilhabe, Gleichstellung und Frankfurts Profil als inklusive Kulturstadt.

„Sound of Sisters“: Musikerinnen hörbar machen

Mit dem Projekt „Sound of Sisters: Musikerinnen in Frankfurt“ rücken die GRÜNEN die Musikgeschichte von Frauen ins Zentrum. Gemeinsam mit dem Historisches Museum Frankfurt und dem Bridges Kammerorchester wird eine Ausstellung vorbereitet, die 2027 eröffnet werden soll.
„Frankfurt klingt nicht nur nach Georg Philipp Telemann, Albert Mangelsdorff oder Sven Väth – sondern auch nach Clara Schumann, Annesley Black und den Flying Lesbians“, so Natascha Kauder, sport- und freizeitpolitische Sprecherin.
Das Projekt macht musikalische Beiträge von Frauen sichtbar und hörbar – historisch wie gegenwärtig – und stärkt damit eine vielfältige Perspektive auf Frankfurts Kulturgeschichte.

Fortführung von GRLS WNTD

Zur Fortführung des seit Jahren erfolgreichen Mädchenfußballprojektes stellen wir 80.000 Euro bereit. Unter Anleitung von aktiven und ehemaligen National- und Bundesligaspielerinnen werden hier Mädchen im Alter zwischen acht und 16 Jahren motiviert, ihren Spaß an Bewegung ohne Leistungsdruck zu stärken, Teamgeist zu wecken und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

FAIRkickt

Mit einem einzigartigen Konzept aus Workshops, Sportangeboten, künstlerischen Aktionen, Impulsen zu Nachhaltigkeit und Fairness ist es 2024 im Rahmen der EURO gelungen, Jugendliche aus über 40 Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen kostenfrei und niedrigschwellig zu erreichen. Wir unterstützen das Projekt „FAIR kickt“ daher auch für 2026 mit 150.000 Euro.

Fazit: Mit gezielten Investitionen sichern die GRÜNEN im Römer kulturelle Vielfalt, Inklusion und internationale Ausstrahlung – und machen Frankfurt fit für die kulturelle Zukunft.
Im Sport setzen wir uns weiter für ein stärkeres Empowerment von Mädchen und eine gleichberechtigte Teilhabe aller Frankfurter*innen ein.