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Brücken bauen in Krisenzeiten

Brücken bauen in Krisenzeiten

Freitag, 12.6.2026

Der Krieg in Nahost hat auch Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben in Deutschland. Wie kann es gelingen, dass Menschen jüdischen und Menschen muslimischen Glaubens vertrauensvolle Beziehungen aufbauen oder sogar Freunde sein können? Um diese Frage geht es in der Ausstellung „Zusammenhalt in der Krise. Jüdisch-muslimische Freundschaften in Frankfurt am Main“, die ich am Montag, 8. Juni, in den Römerhallen eröffnet habe. Die Ausstellung zeigt zwölf Porträts jüdisch-muslimischer Freundschaften. Organisiert wurde sie von der Bertelsmann-Stiftung. Sie basiert auf einer neuen Studie der Stiftung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Krisenzeiten. Ich bin der Bertelsmann-Stiftung sehr dankbar dafür. Die Spaltung und der Hass haben auch in unserer Stadtgesellschaft Einzug halten. Deshalb ist es wichtig, dass wir wieder lernen, richtig miteinander zu streiten. So, dass wir auch etwas von anderen Menschen lernen. Gemeinsam mit Simone Hofmann von der B’nai B’rith Frankfurt Schönstädt Loge bin ich Teil der porträtierten Freundschaften. Die Ausstellung in den Römerhallen, Römerberg 23, ist bis 18. Juni täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Meine Pressemitteilung zum Thema findet Ihr hier.