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Nidda erhält neue Strömungstrecke und wurde ökologisch aufgewertet

Nidda erhält neue Strömungstrecke und wurde ökologisch aufgewertet

Freitag, 27.3.2026

Naherholung und Naturschutz miteinander zu vereinbaren in unserer dichtbesiedelten Stadt ist eine wichtige Aufgabe - und oft genug eine Herausforderung. Das es gelingen kann, zeigt das jüngste wasserbauliche Projekt der Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) in Frankfurt-Nied. Mit einer kleinräumlichen ökologischen Maßnahme verbessert die SEF die Gewässerstruktur der Nidda, was nicht nur der Natur, sondern auch dem Naturerlebnis auf dem Fluss zugutekommt. Zusammen mit dem Höchster Kanuclub Wiking 1921 e.V. habe ich gestern die Maßnahme vorgestellt. Unter der alten Nidda Brücke wurden Schlitzbuhnen aus Natursteinen eingebaut. Die schmalen Steinwälle ragen leicht in den Fluss hin. Sie lenken das Wasser so, dass dort eine stärkere Strömung entsteht – ähnlich wie bei einer kleinen Stromschnelle. Dadurch erhöht sich die Strömungsdiversität, es entstehen unterschiedliche starke Strömungen im Fluss: schnell vom Wasser durchströmte, tiefere Bereiche, als auch ruhigere, flachere Zonen. Davon profitieren nicht nur die Wasserlebewesen. Auch die Freizeitkanutinnen und -kanuten freuen sich, denn sie können den neuen Gewässerabschnitt unterhalb der alten Brücke nun als Trainingsstrecke nutzen. Die Pressemeldung in Gänze findet ihr hier. Schaut euch das Ergebnis doch bei nächsten Nidda-Spaziergang mal an.

Euer Wolfgang