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Antisemitismus als Herausforderung für Hochschule und Hochschulpolitik

Montag, 19.10.2026, 09:00 Uhr
Beschreibung

Nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 – dem Terrorangriff der Hamas auf Israel –, aber seitdem dramatisch verschärft, ist Antisemitismus an den Hochschulen in Deutschland, wie auch in anderen Ländern Europas und in den USA, eine zunehmend spürbarere Realität. Jüdische Studierende und Dozierende werden auf dem Campus angefeindet, antisemitische Hasssymbole werden als Sticker auf Toiletten geklebt oder an öffentliche Pinnwände geheftet, Professor/innen und Mitglieder der Hochschulleitung erhalten Drohbriefe – ein Spiegel der Situation in der Gesellschaft insgesamt. Universitäten gelten als Orte des kritischen Diskurses, geraten in diesem Zusammenhang jedoch immer stärker an ihre Grenzen: Sie sind herausgefordert, sich klar gegen Antisemitismus auf dem Campus zu positionieren, und wollen zugleich weiterhin ein Ort des offenen Meinungsaustausches und der Debatte sein. Das Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt nähert sich diesem aktuellen Thema und fragt nach den Auswirkungen des Antisemitismus auf Forschung und Lehre. Perspektiven von Lehrenden und Studierenden sollen ebenso gehört werden wie Stimmen aus Wissenschaft und Praxis. In Vorträgen, Workshops und auf Podien wird der Frage nachgegangen, welches Gefährdungspotenzial in dieser Debatte für die Demokratie liegt und wie vor diesem Hintergrund eine antisemitismuskritische Bildungsarbeit an den Hochschulen aussehen kann, die eine gesamtgesellschaftliche Wirkung entfaltet. Weitere Infos zu der Veranstaltung findet ihr hier.

Veranstalter*innen
Evangelische Akademie Frankfurt
Veranstaltungsort

Casino-Gebäude auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt