Grüne Woche - KW 8/2026
Liebe Freund*innen,
nur noch drei Wochen bis zur Wahl!
Die FAZ hat eine Umfrage zur Kommunalwahl in Frankfurt in Auftrag gegeben. Diese sieht uns bei 19 Prozent – hinter CDU und SPD. Das ist erstmal ernüchternd und auch etwas enttäuschend. Aber: Erstens hat die Umfrage eine Fehlertoleranz von 3 Prozent. Zweitens wäre das das Ergebnis, wenn 100 Prozent der Befragten auch tatsächlich wählen gehen würden. Dem ist aber regelmäßig nicht so. Wie wir wissen, ist insbesondere bei Kommunalwahlen die Wahlbeteiligung erschreckend niedrig. Die Wahl gewinnen nicht die, die in Umfragen die Nase vorn haben, sondern diejenigen, die ihre Wähler*innen am besten mobilisieren. Und da stehen wir gar nicht mal so schlecht da. Denn einerseits hatten wir bei der letzten Bundestagswahl die meisten Stammwähler*innen – und zwar mit einigem Abstand zu CDU und SPD. Und andererseits haben wir viele, nämlich 2.800, engagierte und überzeugte Wahlkämpfer*innen: Euch! Es ist also noch alles drin, auch unser Ziel, wieder stärkste Kraft zu werden. Dafür müssen wir nun weiterhin gemeinsam kämpfen!
Denn eins ist klar: Was in Bund und Land zu unsozialer und klimafeindlicher Politik führt, darf nicht auch noch in Frankfurt eintreten: schwarz-rot!
Frankfurt braucht, um weiter mutig voranzuschreiten und zukunftsfähig zu bleiben, starke GRÜNE. Ohne uns in der Regierung wird die heißeste Stadt Hessens im Sommer unerträglich, werden derzeit sichere Kreuzungen wieder zu unüberwindbaren Hindernissen auf Schulwegen, wird die Zeitenwende in der Sozialpolitik grad wieder zurückgedreht. Das darf nicht passieren!
Die Ergebnisse der Umfrage sollten uns motivieren und anspornen. Wir haben nun noch drei Wochen Zeit, die Frankfurter*innen von unseren Ideen und Lösungen zu überzeugen – auf der Straße, an den Ständen und an den Haustüren.
Seid Ihr dabei?
Kämpferische Grüße
Spitzenkandidierende der Kommunalwahl
Die Themen:
Jetzt für den Publikumspreis bei den Fairtrade Awards abstimmen!
Liebe Freund:innen,
die Abstimmung zum Publikumspreis 2026 der Fairtrade Awards läuft – und Frankfurt am Main ist mit FAIRkickt am Start. Mit dem Bildungscamp haben wir gezeigt, dass Fairer Handel und Nachhaltigkeit Kindern und Jugendlichen Spaß machen kann. Jetzt rufe ich Euch alle auf, uns zu unterstützen und für FAIRkickt abzustimmen. In kreativen Workshops, beim gemeinsamen Kochen, Spielen und Diskutieren haben über 1.200 Kinder und Jugendliche parallel zur Fußball-Europameisterschaft EURO 2024 erlebt, wie Fair Play, Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit zusammengehören.
FAIRkickt hat über drei Wochen hinweg Neugier geweckt, Gemeinschaft gestärkt und die jungen Leute unabhängig von Herkunft oder Schulform begeistert. Wer FAIRkickt wählt, entscheidet sich für Fairtrade mit Freude, Wirkung und Zukunft. Ich hoffe sehr, dass wir den Publikumspreis 2026 holen, um den Fairen Handel noch stärker sichtbar zu machen. Abstimmen kann man bis zum 9. März 2026 hier auf der Website.
Euer Bastian
Was soziale Arbeit politisch bedeutet
Liebe Freund:innen,
Frankfurt ist eine Stadt, die wächst. Eine Stadt, die sich permanent entwickelt. Damit aber auch in Zukunft Frankfurt eine Stadt bleibt, in der alle Menschen gut wohnen, leben und arbeiten können, braucht es eine stabile soziale Balance. Denn nur sie schafft wir die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben.
Hier setzt unsere gemeinsame Sozialpolitik an. Sie verbindet soziale Balance, ökologische Verantwortung und ökonomische Stärke. Sie analysiert, hinterfragt und verbessert bestehende Strukturen. Tausende von Menschen arbeiten tagtäglich daran. Viele im Hauptberuf bei den Trägern der Wohlfahrtspflege, den städtischen Einrichtungen – viele aber auch im Ehrenamt bei Vereinen oder bei Stiftungen. Manche ganz leise in ihrer Nachbarschaft, in ihren Familien.
Ihnen allen gilt mein besonderer Dank. Denn ohne sie – ohne unsere grüne Sozialpolitik – würde Frankfurt nicht funktionieren. Was soziale Arbeit politisch bedeutet, habe ich einmal hier für Euch zusammengefasst.
Eure Elke
Dringlicher Berichtsantrag zu Kürzungen an Integrierten Gesamtschulen
Kultusminister Schwarz und die schwarz-rote Landesregierung wollen die Lehrkräftezuweisung an den Integrierten Gesamtschulen (IGS) kürzen – und damit ausgerechnet dort Abstriche bei Unterrichtsentwicklung und individueller Förderung machen, wo die Herausforderungen aufgrund einer sehr heterogenen Schülerschaft ohnehin besonders groß sind. Unseren Schätzungen nach könnte es um mehr als 100 Stellen gehen, die ab dem kommenden Schuljahr für die individuelle Förderung an diesen Schulen fehlen werden: Zusätzliche Lernzeiten, flexible Gruppensettings, individualisierte Lernangebote und gezielte Unterstützungsangebote für besonders förderbedürftiger Schüler*innen fallen dann weg.
Und die SPD schaut wieder einfach zu. Was das mit der von ihr so gerne beschworenen Chancengleichheit in der Bildung zu tun haben soll, bleibt ihr Geheimnis. Wir sind fassungslos, dass CDU und SPD nach den katastrophalen Ergebnissen des IQB-Bildungstrends und dem Negativtrend bei den Abschlussnoten im Haupt- und Realschulbildungsgang der letzten Jahre ausgerechnet hier kürzen wollen. Deshalb haben wir einen Dringlichen Berichtsantrag eingebracht und werden eine Sondersitzung des kultuspolitischen Ausschusses beantragen. Wir wollen unter anderem wissen, wie viele Stellen den Schulen genau wegbrechen werden und welche Auswirkungen das im Einzelnen auf das Förderangebot der Schulen hat.
Kürzungen an Integrierten Gesamtschulen in Hessen weit größer als bisher bekannt
Bildungsgerechtigkeit, soziale Durchlässigkeit und gelingende Integration – dafür stehen die Integrierten Gesamtschulen in Hessen. Dass die schwarz-rote Landesregierung ausgerechnet an dieser Stelle sparen will, ist vollkommen unverständlich. Diese Kürzungen treffen die Schüler*innen am härtesten, die am meisten auf Unterstützung angewiesen sind. Das ist ein direkter Angriff auf Inklusion, individuelle Förderung und Chancengleichheit. Deshalb ist es auch richtig, dass der Protest gegen die von CDU und SPD geplanten Kürzungen weitergeht. Neben dem Aufschrei von betroffenen Schulen, Bildungsverbänden, Lehrkräften und Schüler*innen bröckelt auch der Rückhalt der SPD-Basis für die Entscheidung der schwarz-roten Landesregierung zunehmend.
Wir GRÜNEN teilen das Unverständnis und die Empörung über diese bildungspolitisch kurzsichtige Kürzung und haben deswegen eine Sondersitzung des Kultuspolitischen Ausschusses beantragt. Völlig unbeeindruckt von den Äußerungen des SPD-Wirtschaftsministers, der angekündigt hatte, Geld aus dem Wirtschaftsressort dafür zu nutzen, um Lehrer*innen an IGSen zu bezahlen, hat der CDU-Kultusminister darin erklärt, wo er bei den Integrierten Gesamtschulen (IGS) kürzen will. Wir fragen uns: Weiß in der schwarz-roten Regierung eigentlich eine Hand, was die andere tut? Mehr noch: Die Kürzungen sind weit größer, als bislang bekannt. Es sollen auch 300 Stellen bei Schulen mit besonderen Herausforderungen und 40 Millionen Euro bei den Integrationsklassen gestrichen werden – also bei weiteren für die Bildungsgerechtigkeit entscheidenden Punkten. Die Botschaft ist eindeutig: An Bildung wird in Hessen drastisch gespart. Und wo gespart wird, entscheidet die Ideologie der CDU.
Wir sind sehr gespannt, ob Kaweh Mansoori auch die weiteren Kürzungen aus dem Haushalt seines Ministeriums ausgleichen will, wie er es für die IGSen vorgeschlagen hat. Dieser Vorschlag ist ein Stück aus dem Tollhaus. Erst hat die SPD bei der Aufstellung des Haushalts gepennt und die Kürzungen durchgewunken, jetzt will sie sich als Retter aufspielen.
Und der Ausgang ist ungewiss: Denn mehr als eine Prüfung hat die CDU im Ausschuss nicht zugesagt. Wir fordern von der Regierung umgehend Klarheit, was sie jetzt wirklich vorhat. Wir sagen: An Bildung darf nicht gespart werden – weder bei den IGSen, noch beim Sozialindex oder den Integrationsklassen.
Mehr zum Thema findet Ihr hier.
Hanau: 6. Jahrestag des rassistischen Anschlages
Vor sechs Jahren, am 19. Februar 2020, verübte ein Rechtsterrorist den rassistisch motivierten Anschlag in Hanau.
Viele Familien der Opfer engagieren sich heute gegen Hass und für Versöhnung. Das verdient Anerkennung und Dank. Wir sind ihnen verpflichtet, an die Opfer zu erinnern.
Auf Instagram habe ich ein Video zum 6. Jahrestag des Anschlages veröffentlicht.
#SayTheirNames
Ferhat Unvar.
Hamza Kurtović.
Said Nesar Hashemi.
Vili Viorel Păun.
Mercedes Kierpacz.
Kaloyan Velkov.
Fatih Saraçoğlu.
Sedat Gürbüz.
Gökhan Gültekin.
Ibrahim Akkuş.
Die nächsten Stadtteilgruppentreffen
Wir haben 16 Stadtteilgruppen, die eigenständig organisiert sind und maßgeblich beim Wahlkampf durch Organisation von Ständen und Haustürwahlkampf unterstützen. Lernt Grüne in euren Stadtteilen kennen und seht, wie ihr euch engagieren könnt:
STG 1: 26.02., 19 Uhr, Hotel Nizza, Elbestraße 10
STG 2: 19.03., 19:30 Uhr, Restaurant Lilium, Leipziger Str. 4, separater Raum im Untergeschoß
STG 3: 10.03., 19 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
STG 4: 26.02., 20 Uhr, Taverne Nico (Neumitglieder ab 19:30)
STG 5: 09.03., 19 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
STG 6: TBA
STG 7: TBA
STG 8: TBA
STG 9: TBA
STG 10: 20.02., 19 Uhr, Saalbau Ronneburg, Gelnhäuser Straße 2, 60435 Frankfurt am Main
STG 11: 17.03., 19 Uhr, Alt Fechenheim 75, Nachbarschaftsbüro Fechenheim
STG 12: TBA
STG 13: TBA
STG 14: TBA
STG 15: TBA
STG 16: TBA