Grüne Woche - KW 12/2026
Liebe Freund*innen,
was für ein Wahlabend – und was für ein Wahlkampf liegen hinter uns. Getragen von unzähligen engagierten Mitgliedern, Kandidierenden und Unterstützer*innen haben wir gezeigt, wofür grüne Politik steht: für Haltung, Kompetenz und den festen Willen, diese Stadt positiv zu gestalten. Dafür gilt zuerst ein großer Dank – und daraus speist sich auch unser Selbstbewusstsein nach diesem Ergebnis.
Mit über 20 Prozent haben wir uns als zentrale politische Kraft in Frankfurt behauptet – trotz eines Wahlkampfs, der von vielen Seiten gezielt gegen uns geführt wurde. SPD, CDU, FDP und andere setzten auf Anti-GRÜN-Narrative. Wir haben dem etwas entgegengesetzt: Lösungen statt Lautstärke, Zuversicht statt schlechter Stimmung. Und mehr als jede*r Fünfte hat uns genau dafür das Vertrauen ausgesprochen.
Dieses Vertrauen ist ein klarer Auftrag. Frankfurt will eine Politik, die nach vorne schaut. Eine Politik, die Probleme nicht nur beschreibt, sondern sie löst. Unser Verständnis von Sicherheit etwa geht über einfache Forderungen nach Kontrolle hinaus: Es bedeutet eine Stadt, in der sich alle Menschen – insbesondere Frauen – sicher fühlen können. Durch gute Beleuchtung, kluge Stadtplanung, Prävention und den Ausbau von Schutz- und Beratungsstrukturen. Denn echte Sicherheit entsteht nicht durch Symbolpolitik, sondern durch durchdachte Maßnahmen, die im Alltag wirken.
Gleichzeitig steht Frankfurt für Vielfalt – und wir stehen dafür ein, dass das so bleibt. In einer Stadt, in der Menschen aus über 180 Nationen zusammenleben, ist Diversität keine Floskel, sondern Realität. Für uns ist klar: Feminismus und Diversität sind keine Randthemen, sondern Grundlage einer gerechten Stadt. Diese Haltung hat unseren Wahlkampf geprägt – sichtbar, glaubwürdig und konsequent.
Auch in anderen zentralen Fragen haben wir deutlich gemacht, worauf es ankommt: eine Mobilität, die nicht einseitig das Auto bevorzugt und so Stau produziert, sondern alle Verkehrsformen sinnvoll verbindet. Eine Sozialpolitik, die den Menschen auf Augenhöhe begegnet und Unterstützung bietet, ohne sie zu Bittsteller*innen zu machen. Und eine konsequente Klima- und Umweltpolitik – von der Energie- und Wärmewende bis zur Klimaanpassung durch neue Grünflächen und Entsiegelung–, die Frankfurt zukunftsfest macht. Wir waren die einzigen, die diese Themen im Wahlkampf klar benannt haben. Und wir sind bereit, sie in die nächste Regierung zu tragen.
Verantwortung übernehmen heißt für uns jetzt, klug und besonnen in die nächste Phase zu gehen. Keine vorschnellen roten Linien zu ziehen, alle demokratischen Koalitionsoptionen ernsthaft zu prüfen – auf Basis realer Mehrheiten. Und mit unserem reichhaltigen Wahlprogramm und einer klaren Vision in Gespräche zu gehen: für ein nachhaltiges, gerechtes und offenes Frankfurt, das auch in Zukunft lebenswert bleibt.
Die Kreismitgliederversammlung hat genau das widergespiegelt. Wir haben intensiv und differenziert diskutiert, unterschiedliche Bündnisoptionen abgewogen und gemeinsam ausgelotet, wie viel grüne Handschrift in künftigen Konstellationen möglich ist. Dabei wurde auch ausdrücklich dazu aufgerufen, Gespräche mit der Linkspartei über ein mögliches Linksbündnis zu führen, aber natürlich ohne Vorfestlegungen, wie es grüne Tradition und verantwortungsvolles Handeln gebietet.
Das zeigt: Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen – mit klaren Werten, aber ohne Scheuklappen. Für eine Stadt, die zusammenhält. Für eine Politik, die wirkt. Für Frankfurt.
Die Themen:
Frühlingsempfang, der Fünfte
Es wird um Mut gehen. Mut, um unsere Demokratie gegen ihre Feinde zu verteidigen. Mut, um trotz der Kriege in der Welt die Zuversicht nicht zu verlieren. Mut, um weiter für eine offen und diverse Gesellschaft einzutreten. Denn das soll die Botschaft des Frühlingsempfangs am Dienstag, 24. März, ab 18 Uhr, im Palmengarten-Festsaal sein, zu dem ich Euch alle einlade. Es ist bereits die fünfte Auflage des Empfangs, beim ersten stand 2022 der Ukraine-Krieg im Mittelpunkt. Das Motto des Prager Frühlings galt damals wie heute: Sie können die Blumen zertreten, aber den Frühling nicht aufhalten. Was es dazu braucht, welche Dinge wichtig sind und was uns Mut macht, soll das Thema einer Podiumsrunde mit interessanten Teilnehmenden sein: Professor Frank Dievernich (Stiftung Polytechnische Gesellschaft), Barbara Bišický-Ehrlich (Autorin), Sanam Sediqi (WomenRiseTogether), Donja Nasiri (Vorsitzende von Res Publica) und Kathy Schrey (Moderatorin & Meteorologin). Die Moderation übernimmt Kamran Safiarian (ZDF). Wie immer wird im Foyer des Gesellschaftshauses wieder der Haft Sin aufgebaut, ein nach der Kultur des Nouruz-Festes gestalteter Frühlings-Tisch. Bitte meldet Euch unter amka.anmeldungen@stadt-frankfurt.de an.
25 Jahre „Würde im Alter“
Liebe Freund:innen,
heute möchte ich Euch auf ein sehr besonderes Jubiläum in unserer Stadt aufmerksam machen: Seit 25 Jahre gibt es in Frankfurt das inzwischen überregional beachtete Programm „Würde im Alter“. Es richtet sich vor allem an ältere Menschen mit zunehmend gesundheitlichen Problemen und bietet ihnen breite Unterstützung und Hilfe: etwa psychosoziale Beratung und Begleitung, Gesundheitsberatung, Initiativen gegen Einsamkeit oder einen ehrenamtlichen Besuchsdienst für queere Senior:innen.
Ich halte das Programm gesellschaftlich für enorm wichtig. Denn wir schaffen damit die Basis für ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben im Alter – unabhängig von Geschlecht, ökonomischer Situation, sozialem Status, Herkunft und Erkrankungen oder Beeinträchtigungen. Das Programm spiegelt also eine der Grundideen unserer gemeinsamen Politik wider. Grüne Sozialpolitik hat immer die Gesamtgesellschaft im Blick. Dafür stehe ich weiterhin ein.
Weitere Informationen zu „Würde im Alter“ findet Ihr hier.
Eure Elke
Verbotspartei FDP - Kommunen soll es laut Gesetzentwurf verboten werden Verpackungssteuer zu erheben
Die nächsten Stadtteilgruppentreffen
Wir haben 16 Stadtteilgruppen, die eigenständig organisiert sind und maßgeblich beim Wahlkampf durch Organisation von Ständen und Haustürwahlkampf unterstützen. Lernt Grüne in euren Stadtteilen kennen und seht, wie ihr euch engagieren könnt:
STG 1: 26.03., 19 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt geben
STG 3: 14.04., 19 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
STG 4: 24.03., 20 Uhr, Dr. Arthur Pfungst-Stiftung, Waldschmidtstraße 39
STG 5: 23.03., 19:30 Uhr, Gaststätte GIOIA, Paradiesgasse 67(Stadtteilgruppentreffen mit Würdigung der 30-jährigen OBR -Mitgliedschaft von Reinhard Klapproth)
STG 6: TBA
STG 7: TBA
STG 8: TBA
STG 9: 23.03., 18:30 Uhr, digital
STG 10: 20.03., 19 Uhr, Saalbau Ronneburg, Gelnhäuser Straße 2
STG 11: TBA
STG 12: TBA
STG 13: TBA
STG 14: 23.03., 20 Uhr, Vereinsheim der Motorradfreunde Harheim im Grundweg (Wahl der Sprecher*innen)
STG 15: TBA
STG 16: 26.03., Uhrzeit und Treffpunkt werden noch bekannt gegeben