Grüne Woche - KW 24/2026
Die Themen:
Spende für mehr Sichtbarkeit

In den kommenden Monaten stehen die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt (6. September 2026) und Mecklenburg-Vorpommern (20. September 2026) an. Beide Wahlkämpfe sind enorm wichtig – nicht nur, um erneut bzw. weiterhin in die Landtage einzuziehen, sondern auch, um dem Erstarken rechter Kräfte etwas entgegenzusetzen.
Die Landesverbände sind deutlich kleiner als unser Kreisverband und müssen gleichzeitig große Flächen abdecken. Deshalb freuen sich die Freund*innen vor Ort sehr über Unterstützung – egal ob finanziell, digital oder direkt im Wahlkampf vor Ort. Wir als Kreisverband Frankfurt werden konkret die beiden Kreisverbände in Magdeburg und Rostock unterstützen. In den nächsten Wochen stellen wir Euch hier in der Grünen Woche immer mal wieder konkret vor, welche Möglichkeiten der Unterstützung wir uns miteinander überlegt haben. Letzte Woche gings um Wahlkampfurlaub, heute gehts weiter mit:
Spenden
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Landesverbände sowie gezielt die Kreisverbände Magdeburg und Rostock finanziell zu unterstützen. Gerade für kleinere Landes- und Kreisverbände sind Spenden im Wahlkampf von großer Bedeutung. Die Inhalte, Ziele und Forderungen für die Landtagswahlen 2026 stehen fest – jetzt geht es darum, diese möglichst sichtbar zu machen und viele Menschen zu erreichen. Dafür braucht es einen gut organisierten und professionellen Wahlkampf. Jede Spende hilft dabei, zusätzliche Wahlkampfmaterialien, Veranstaltungen, digitale Kampagnen oder Infostände zu finanzieren und die Reichweite vor Ort zu erhöhen. Gerade in Flächenländern mit vielen kleinen Orten macht finanzielle Unterstützung einen echten Unterschied.
Spenden Sachsen-Anhalt:
Empfänger: Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt Landesverband
IBAN: DE91 8105 3272 0641 0399 64 I BIC: NOLADE21MDG
Oder unter dem Spendenportal: https://www.gruene-lsa.de/spenden/
Spenden Magdeburg:
Empfänger: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Magdeburg
IBAN: DE91 8105 3272 0034 2704 32 I BIC: NOLADE21MDG
Spenden Mecklenburg-Vorpommern:
Empfänger: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern
IBAN: DE18140613080001735560
BIC: GENODEF1GUE
Oder unter dem Spendenportal: https://gruene-mv.de/spenden/
Spenden Rostock:
Empfänger: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rostock
IBAN: DE71 1406 1308 0003 6466 70 I BIC: GENODEF1GUE
Oder unter dem Spendenportal: https://gruene-rostock.de/mitmachen/spenden
Verwendungszweck: „Spende“ bzw. „Spende, Adresse“ (Beispiel: „Spende, Breite Str 123, 12345 Musterstadt“)
Außerdem könnt Ihr auch mit Plakatspenden oder Kinowerbung unterstützen. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten findet ihr hier: https://plakat.gruene.de/
Bitte denkt daran, dass sowohl die Buchung als auch die Hängung etwas Vorlaufzeit benötigen. Wenn ihr Interesse habt, sichert euch daher am besten frühzeitig den Standort, für den ihr ein Plakat spenden möchtet.
Brücken bauen in Krisenzeiten
Der Krieg in Nahost hat auch Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben in Deutschland. Wie kann es gelingen, dass Menschen jüdischen und Menschen muslimischen Glaubens vertrauensvolle Beziehungen aufbauen oder sogar Freunde sein können? Um diese Frage geht es in der Ausstellung „Zusammenhalt in der Krise. Jüdisch-muslimische Freundschaften in Frankfurt am Main“, die ich am Montag, 8. Juni, in den Römerhallen eröffnet habe. Die Ausstellung zeigt zwölf Porträts jüdisch-muslimischer Freundschaften. Organisiert wurde sie von der Bertelsmann-Stiftung. Sie basiert auf einer neuen Studie der Stiftung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Krisenzeiten. Ich bin der Bertelsmann-Stiftung sehr dankbar dafür. Die Spaltung und der Hass haben auch in unserer Stadtgesellschaft Einzug halten. Deshalb ist es wichtig, dass wir wieder lernen, richtig miteinander zu streiten. So, dass wir auch etwas von anderen Menschen lernen. Gemeinsam mit Simone Hofmann von der B’nai B’rith Frankfurt Schönstädt Loge bin ich Teil der porträtierten Freundschaften. Die Ausstellung in den Römerhallen, Römerberg 23, ist bis 18. Juni täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Meine Pressemitteilung zum Thema findet Ihr hier.
Frankfurt braucht echte Finanzplatz-Politik
Der Landtag hat diese Woche über einen Antrag zum Finanzplatz Frankfurt debattiert. Dabei ging es auch um die Übernahme der Commerzbank. Vorstand und Aufsichtsrat der Commerzbank halten das Übernahmeangebot der UniCredit für finanziell unzureichend und strategisch nicht überzeugend. Diese Position verdient Respekt und muss ernst genommen werden. Genauso wie die Sorgen der Beschäftigten: Sie dürfen nicht die Leidtragenden strategischer Entscheidungen werden. Wir stehen an ihrer Seite.
Was uns Sorgen bereitet, ist die Tendenz, europäische Fragen mit nationalen Reflexen zu beantworten. Deutschland profitiert wie kaum ein anderes Land vom europäischen Binnenmarkt und sollte bei grenzüberschreitenden Investitionen nicht mit zweierlei Maß messen. Entscheidend sind die wirtschaftlichen Auswirkungen, die Interessen der Beschäftigten, die Zukunft des Mittelstands und die Perspektiven des Finanzplatzes Frankfurt. Genau daran muss sich auch das Vorgehen der UniCredit messen lassen.
Bemerkenswert: Das groß angekündigte Finanzplatzkabinett findet im vorliegenden Koalitionsantrag keine Erwähnung mehr. Herr Rhein höchstpersönlich hat sein Finanzplatzkabinett mit der Zukunft der Commerzbank und der Stärkung des Finanzplatzes Frankfurt verknüpft. Die großen Erwartungen, die der Ministerpräsident geweckt hat, haben leider den Praxistest bisher nicht bestanden. Es zeigt sich erneut: Wenn die Rhetorik vom Ministerpräsidenten verdampft, bleibt nichts als Substanz. Regieren ist aber mehr als reden – der Finanzplatz Frankfurt braucht mehr Substanz und weniger Babbeln.
Denn wer die Eigenständigkeit der Commerzbank fordert, muss gleichzeitig konkrete Vorschläge vorlegen, wie der Finanzplatz Frankfurt weiter gestärkt werden kann – durch Innovation, Digitalisierung und die Förderung von FinTech-Unternehmen. Wir appellieren an die Landesregierung: Kehren Sie zurück zu den Bemühungen, Frankfurt zum nachhaltigsten Finanzplatz Europas zu machen. Klimadaten sind relevant für die Kreditvergabe. Sustainable Finance darf nicht weiter aus ideologischen Gründen hintenangestellt werden. Mehr zum Thema findet Ihr hier.
GRÜNE legen Entwurf für ein moderneres Hochschulgesetz vor
Unter Schwarz-Rot haben sich die Bedingungen an Hessens Hochschulen massiv verschlechtert. Seit Amtsantritt der aktuellen Landesregierung mussten sie jedes Jahr erhebliche Einschnitte hinnehmen. Und auch jenseits finanzieller Fragen fehlt es SPD-Minister Gremmels und der Landesregierung an mutigen Ideen und Initiativen, um die Bedingungen für Lehre, Forschung und Transfer an Hessens Hochschulen zu verbessern. Wir GRÜNEN wollen der schwarz-roten Ideenlosigkeit nicht länger zuschauen und haben deswegen einen Gesetzentwurf zur Modernisierung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die hessische Hochschullandschaft vorgelegt.
Zentrale Vorhaben unserer Initiative sind die Entlastung der Hochschulen von unnötigen Berichts- und Dokumentationspflichten, die Stärkung des Transfers zwischen Hochschulen und der Wirtschaft und die Möglichkeit zur Einrichtung von „Department-Strukturen“ anstatt der in Deutschland üblichen „Lehrstuhl-Strukturen“. Darüber hinaus wollen wir die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft durch eine stärkere zeitliche Anrechnung von Care-Arbeit in zentralen Karrierephasen verbessern und die Interessenvertretung studentischer Belange durch die Möglichkeit zur Gründung eines Landesstudierendenrats weiter stärken.
Den Gesetzentwurf findet Ihr hier.
Unser Gesetzentwurf für die bäuerliche Landwirtschaft in Hessen bekommt Unterstützung von der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft
Besuch beim niederländischen Königshaus // Iran // China-Podium am 16.6.
Besuch beim niederländischen Königshaus – Welch Ehre!
Ich wurde diese Woche von seiner Majestät König Willem-Alexander der Niederlande zum Großoffizier des Ordens Oranien-Nassau ernannt. In Demut danke ich für diese große Ehre.
Die deutsch-niederländische Freundschaft ist ein Segen für unsere Länder und für Europa. Ich danke Königin Maxima und König Willem-Alexander für ihre großherzige Gastfreundschaft. Und ich danke unserem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier dafür, dass ich an seinem Staatsbesuch bei unseren Freunden teilnehmen durfte.
Europa ist nicht selbstverständlich. Die Freundschaft mit unseren Nachbarn ist nicht selbstverständlich. Schützen wir beides.
Einblicke in meine Reise erhaltet ihr auf meinem Instagram-Kanal.
Iran: Haftstrafe für Jafar Panahi
Das iranische Regime hat die Haftstrafe gegen den Regisseur Jafar Panahi bestätigt. Kunstfreiheit darf nicht nur auf Festivals gelten. Deutschland feiert seine Kunst, zu seiner Verfolgung darf die Bundesregierung nicht schweigen! Free them all.
Diskutiert mit: China-Podium, 16.06., Goethe-Uni
Am 16. Juni bin ich zu Gast an der Goethe-Universität Frankfurt bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Recht und Macht in der internationalen Ordnung: Chinas Griff nach der Vergangenheit – und nach der Zukunft“. Gemeinsam diskutiere ich mit Dr. Volker Stanzel, Stiftung Wissenschaft und Politik, ehem. Botschafter Deutschlands in China und Japan, sowie Prof. Dr. Björn Alpermann, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Contemporary Chinese Studies, und Prof. Dr. Iwo Amelung, Sinologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Ich freue mich auf den Austausch!
Wann? Dienstag, 16.06., 18:15-19:45 Uhr
Wo? Campus Westend, Casino, Raum Cas 1.801 (Renate-von-Metzler-Saal), Nina-Rubinstein-Weg 1, 60323 Frankfurt
Die Veranstaltungsankündigung findet ihr auch auf der Internetseite der Uni.
Die nächsten Stadtteilgruppentreffen
Wir haben 16 Stadtteilgruppen, die eigenständig organisiert sind und maßgeblich beim Wahlkampf durch Organisation von Ständen und Haustürwahlkampf unterstützen. Lernt Grüne in euren Stadtteilen kennen und seht, wie ihr euch engagieren könnt:
STG 1: 25.06., 19 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
STG 2: 13.08., 19 Uhr, Restaurant Lilium, Leipziger Str. 4, separater Raum im Untergeschoß
STG 3: 14.07., 19 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
STG 4: 23.06., 20 Uhr, Dr. Arthur Pfungst-Stiftung, Waldschmidtstraße 39
STG 5: 13.07., 19 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
STG 6: TBA
STG 7: TBA
STG 8: TBA
STG 9: TBA
STG 10: 19.06., 19 Uhr, Saalbau Ronneburg, Gelnhäuser Straße 2
STG 11: TBA
STG 12: 06.07., 19 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
STG 13: TBA
STG 14: TBA
STG 15: TBA
STG 16: TBA