Grüne Woche - KW 26/2026
Liebe Freund*innen,
hinter uns liegt eine intensive und emotionale Kreismitgliederversammlung. Mit großer Mehrheit haben wir unser Team für den neuen Magistrat nominiert und damit wichtige Weichen für die kommenden Jahre gestellt.
Zunächst möchten wir uns bei allen bedanken, die an diesem Abend dabei waren: für die engagierten Redebeiträge, die überwiegend respektvolle Debatte und die Bereitschaft, Verantwortung für unsere gemeinsame Partei zu übernehmen. Personalentscheidungen gehören zu den schwierigsten Entscheidungen, die eine politische Partei treffen muss. Sie berühren nicht nur politische Strategien und fachliche Zuständigkeiten, sondern immer auch Lebenswege, Hoffnungen, Beziehungen und persönliche Geschichten.
Deshalb war es uns wichtig, dass der Vorschlag für die Magistratsbesetzung auf einer breiten demokratischen Grundlage erarbeitet wurde. Die deutliche Zustimmung der Kreismitgliederversammlung gibt unserem Team für die kommenden Jahre nun eine starke Legitimation und Rückendeckung.
Gleichzeitig war dieser Abend auch ein Moment des Dankes.
Dr. Nargess Eskandari-Grünberg hat Frankfurt über Jahrzehnte geprägt wie nur wenige andere Kommunalpolitiker*innen. Sie hat sich mit großer Leidenschaft für Vielfalt, gesellschaftlichen Zusammenhalt, Integration und den Kampf gegen Diskriminierung eingesetzt. Als Dezernentin und Bürgermeisterin hat sie dem Thema Teilhabe in Frankfurt ein Gesicht gegeben und wichtige Fortschritte für eine offene und vielfältige Stadtgesellschaft erreicht. Für diesen außergewöhnlichen Einsatz und ihre Verdienste um unsere Stadt sind wir ihr zu großem Dank verpflichtet.
Auch Dr. Bastian Bergerhoff hat Frankfurt nachhaltig geprägt. Als Kämmerer hat er finanzpolitische Verantwortung mit dem Mut verbunden, Zukunftsinvestitionen zu ermöglichen. Ob bei der Haushaltskonsolidierung, der Modernisierung der Verwaltung oder der Finanzierung wichtiger Infrastrukturprojekte – sein Einsatz war stets von großer Fachlichkeit, Verlässlichkeit und dem Anspruch getragen, Frankfurt zukunftsfähig aufzustellen. Der gesamte Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schuldet Bastian tiefste Anerkennung und Dankbarkeit für seine Leistungen, seine Verbundenheit mit Stadt und Partei und für seinen Weitblick. Er hat uns über ein Jahrzehnt lang geprägt.
Und doch lebt Politik von Veränderung. Sie lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen, Verantwortung weitergeben und neue Aufgaben entstehen. Deshalb richtet sich unser Blick nun auch nach vorne.
Mit Elke Voitl, Tina Zapf-Rodríguez und Wolfgang Siefert schicken wir ein erfahrenes und starkes Team in die kommende Magistratsperiode.
Elke Voitl wird ihre erfolgreiche Arbeit in den Bereichen Soziales und Gesundheit fortsetzen. Gerade in Zeiten wachsender sozialer Herausforderungen braucht Frankfurt eine Politik, die Menschen zusammenhält, Teilhabe stärkt und dafür sorgt, dass niemand zurückgelassen wird. Die soziale Frage entscheidet sich heute in den Quartieren – beim Zugang zu Gesundheitsversorgung, bei der Unterstützung von Familien, bei Hilfen für ältere Menschen und bei der Bekämpfung von Wohnungslosigkeit. Mit ihrer Erfahrung und ihrem klaren Kompass für soziale Gerechtigkeit wird Elke Voitl daran arbeiten, dass Frankfurt auch künftig eine Stadt bleibt, in der Solidarität gelebte Wirklichkeit ist.
Tina Zapf-Rodríguez wird ihre Arbeit in den Bereichen für Klima, Umwelt und Frauen fortführen. Gleichzeitig wird sie die Bereiche Diversität und Antidiskriminierung weiter stärken und mit Nachdruck voranbringen. Gerade in einer vielfältigen Stadt wie Frankfurt bleibt es unsere Aufgabe, gleiche Chancen und gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen zu ermöglichen. Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Schritt: Erstmals werden das Frankfurt Immigration Office und das Welcome & Information Center unter einem gemeinsamen grünen Dach zusammengeführt. Damit schaffen wir die Voraussetzungen für eine moderne, serviceorientierte Einwanderungsverwaltung und machen aus unserem Anspruch auf Willkommenskultur ein Stück mehr gelebte Realität.
Mit Wolfgang Siefert übernehmen die GRÜNEN zugleich die Verantwortung für Bauen und Immobilien. Das Amt für Bau und Immobilien gehört seit Jahren zu den größten organisatorischen Herausforderungen der Stadtverwaltung. Die kommenden zwei Jahre werden genutzt, um Strukturen zu modernisieren, Prozesse neu aufzustellen und das Dezernat zukunftsfähig auszurichten. Ab 2028 wird Wolfgang Siefert zusätzlich Verantwortung für Bildung oder Kultur übernehmen. Die jetzt geschaffene Übergangsphase ermöglicht es, das Amt für Bau und Immobilien zunächst grundlegend zu stärken und damit die Basis für erfolgreiche Projekte in den kommenden Jahren zu legen.
Die kommenden Jahre werden anspruchsvoll. Aber wir sind überzeugt: Frankfurt braucht gerade jetzt eine Politik, die nach vorne schaut, die Lösungen entwickelt und die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Mit unserem neuen Magistratsteam haben wir dafür eine starke Grundlage geschaffen.
Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit Euch zu gehen.
Eure Tara
Die Themen:
Deine Stimme zählt – jetzt an der Urabstimmung teilnehmen!
Liebe Freund*innen,
der Countdown läuft: Die Urabstimmung zur Satzungsreform läuft nur noch bis zum 30. Juni. Falls Du Deine Stimme noch nicht abgegeben hast, wird es jetzt Zeit!
In Deinem E-Mail-Postfach findest Du eine Nachricht von POLYAS (Betreff: „Deine Zugangsdaten“) mit dem Link und Deinen persönlichen Zugangsdaten zur Online-Abstimmung.
Vielleicht hast Du in den letzten Wochen von Webinaren, Readern und Argumentationspapieren gehört und gedacht: „Satzung – das ist doch eher etwas für Menschen, die sich intensiv mit Parteistrukturen beschäftigen.“ Doch genau das Gegenteil ist der Fall.
Als Bündnisgrüne sind wir eine basisdemokratische Partei. Unsere Partei lebt davon, dass möglichst viele Mitglieder mitreden, mitentscheiden und Verantwortung übernehmen. Die Satzung legt fest, wie wir zusammenarbeiten, wie Entscheidungen getroffen werden und wie wir unsere Partei für die Zukunft aufstellen. Deshalb geht es bei dieser Abstimmung nicht um juristische Details, sondern um die Frage, wie wir als Partei in den kommenden Jahren organisiert sein wollen.
Gerade weil wir in den vergangenen Jahren stark gewachsen sind, müssen wir unsere Strukturen weiterentwickeln. Dafür brauchen wir die Perspektiven und Stimmen unserer Mitglieder. Mit Deiner Teilnahme gestaltest Du aktiv mit, wie BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN künftig auf organisatorischer Ebene arbeiten und Entscheidungen treffen werden.
Du musst dafür keine Expertin oder kein Experte für Satzungsfragen sein. Bei vielen Vorschlägen reicht ein kurzer Blick darauf, in welche Richtung sich unsere Partei entwickeln soll. Wenn Du Dich näher informieren möchtest, findest Du im Pro- & Kontra-Reader verständliche Zusammenfassungen der wichtigsten Argumente. Im Wissenswerk sind außerdem alle Stellungnahmen im Original veröffentlicht.
Unsere Partei lebt von Mitbestimmung und Beteiligung. Jede Stimme trägt dazu bei, die Strukturen und die Ausrichtung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die kommenden Jahre mitzugestalten. Nutze deshalb Dein Stimmrecht und beteilige Dich an der Urabstimmung.
Hier findest Du außerdem ein persönliches Video von Franziska Brantner, das erklärt, warum diese Urabstimmung so wichtig ist:
„Wie du als Neumitglied profitierst – Franziska Brantner erklärt die Urabstimmung 2026“
Vielen Dank für Deine Beteiligung!
Wir brauchen das Bleiberecht für Geduldete
Jede Minute flieht ein Mensch vor Krieg oder Verfolgung. Weltweit sind aktuell mehr als 117 Millionen Menschen gewaltsam vertrieben. Allein 2000 von ihnen leben als „Geduldete“ in Frankfurt. Diesen Menschen muss ein dauerhaftes Bleiberecht eingeräumt werden, habe ich am Montag, 22. Juni, bei einer Online-Konferenz im Rahmen des 26. Berliner Symposiums zum Flüchtlingsschutz gefordert. Anlass des Symposiums ist der 75. Jahrestag der Genfer Flüchtlingskonvention, es steht unter dem Motto „Migration als Chance - eine Kommunale Sicht“. Kommunen könnten mehr für die Integration Geflüchteter tun, wenn die Bundesgesetze entsprechend angepasst würden. Für die Zukunft unseres Landes ist es unerlässlich, dass wir uns nicht abschotten, sondern öffnen. Es heißt wir brauchen Fachleute – die schrecken wir aber mit unserer derzeitigen Politik ab. In meinem Aufruf an die Bundesregierung vom Dezember 2025, dem sich inzwischen Politiker:innen aus 23 Städten angeschlossen haben, sind sieben Forderungen enthalten, unter anderem die solide finanzielle Unterstützung für die Aufnahme und Integration von Geflüchteten, eine schnellere Integration in den Arbeitsmarkt, personelle Stärkung der Ausländerbehörden und das Bleiberecht für Geduldete. Meine Pressemitteilung zum Thema findet Ihr hier.
Stadt fördert digitale Teilhabe
Liebe Freund:innen,
wer älter als 65 Jahre ist und Sozialleistungen bezieht, bekommt in Frankfurt jetzt einen Zuschuss für die Anschaffung eines Smartphones oder Laptops. Außerdem bietet die Stadt dazu künftig kostenlose Schulungen an. Ein wichtiges Signal. Denn immer mehr Entscheidungen des Alltags werden digital getroffen – vom Arzttermin bis zum Behördengang. Am digitalen Leben teilzunehmen heißt heute, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Ich will, dass ältere Menschen auch in einer digitalen Stadt ihren Alltag selbstbestimmt gestalten können. Deshalb investieren wir nicht nur in digitale Geräte, sondern auch in das Wissen und die Begleitung, die ältere Menschen mit geringem Einkommen dafür brauchen. Mit diesem Projekt stärkt Frankfurt erneut die Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben – eine der Grundaufgaben guter Stadtpolitik. Was es mit dem Projekt genau auf sich hat, erfahrt Ihr hier.
Eure Elke
USA-Iran-Abkommen // Hitzespaziergang in Sachsenhausen, 2.7., 17 Uhr // Makkabi Sportzentrum
USA-Iran-Abkommen
Der Iran-Deal der USA führt zu keinem dauerhaften Frieden. Trump hatte keinen Plan, wie er den Krieg beendet, und will jetzt nur noch raus. Leidtragende sind die Menschen im Iran und der Golfregion. Das macht mir große Sorgen. Darüber habe ich mit dem ARD-Morgenmagazin (ab 2:02) gesprochen.
Das Abkommen ist eine verheerende Niederlage für die Menschen im Iran und für die Stabilität der gesamten Region. Das Regime erhält zusätzliche Mittel, um Repression im Inneren zu verschärfen und Aggression nach außen fortzusetzen. Amerika hat kapituliert und sich erpressen lassen. Die Frauen im Iran geben mir Hoffnung. Seit 47 Jahren werden ihre Rechte missachtet und dennoch gehen sie immer wieder auf die Straße, führen die Proteste sogar an. Solange die Frauen im Iran keine Gerechtigkeit erfahren, werden sie weiter für Freiheit kämpfen. Schaut euch dazu auch gerne das Spiegel “Spitzengespräch” an.
Im Januar erklärte Bundeskanzler Merz, das iranische Regime habe nach der Ermordung von zigtausend Menschen auf offener Straße keine Legitimität mehr. Dieser Tage gratuliert er neben Trump auch dem Regime zum gemeinsamen Abkommen. Der Bundeskanzler sollte seine Worte zurücknehmen, die er dieser Tage getätigt hat. Mehr dazu erfahrt ihr im phoenix tagesgespräch.
Hitzespaziergang in Sachsenhausen am 2.7. ab 17 Uhr
Gemeinsam mit Martina Feldmayer, Desislava Zhecheva und Ortsbeiratsmitgliedern erkunden wir besonders von Hitze betroffene Orte in Sachsenhausen wie auch solche, die zeigen, wie Klimaanpassung bereits heute gelingt. Wir diskutieren, wie Frankfurt besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet werden kann. Kommt gerne mit!
Start: 17:00 Uhr, Ecke Dreieichstraße/Darmstädter Landstraße an der großen Uhr vor dem dm-Markt. Nach etwa einer Stunde endet die Tour am Brückenspielplatz, Brückenstraße. Dort besteht bei kühlen Getränken die Gelegenheit für Gespräche. Weitere Details zum Termin
Eröffnung Makkabi Sportzentrum
Zur Einweihung des beeindruckenden neuen Sportzentrums von Makkabi Frankfurt durfte ich eine Rede halten. Einen Ausschnitt könnt ihr euch auf Instagram anschauen.
Die nächsten Stadtteilgruppentreffen
Wir haben 16 Stadtteilgruppen, die eigenständig organisiert sind und maßgeblich beim Wahlkampf durch Organisation von Ständen und Haustürwahlkampf unterstützen. Lernt Grüne in euren Stadtteilen kennen und seht, wie ihr euch engagieren könnt:
STG 1: 30.07., 19 Uhr, Treffpunkt wird bekannt gegeben
STG 2: 13.08., 19 Uhr, Restaurant Lilium, Leipziger Str. 4, separater Raum im Untergeschoß
STG 3: 14.07., 19 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
STG 4: TBA
STG 5: 13.07., 19:30 Uhr, Gaststätte Rosisten 2, Ziegelhüttenweg 50
STG 6: 16.07., 19 Uhr, Schiffsmeldestelle Batterie Höchst
STG 7: TBA
STG 8: 15.07., 19 Uhr, im kleinen Saal des Clubhauses Heddernheim
STG 9: TBA
STG 10: 10.07., 19 Uhr, Saalbau Ronneburg
STG 11: TBA
STG 12: 06.07., 19 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
STG 13: TBA
STG 14: TBA
STG 15: TBA
STG 16: 06.08., Treffpunkt und Uhrzeit werden noch bekannt gegeben
Sommerpause der Grünen Woche? Kein Grund zur Sorge...
Die Sommerferien stehen vor der Tür und Ihr werdet sechs Wochen ohne die Grüne Woche auskommen müssen. Damit Euch nicht langweilig wird, haben wir vom Vorstand und den Mitarbeitenden des Kreisverbandes ein paar Empfehlungen zum Zeitvertreib eingesammelt und hoffen, dass für alle von Euch etwas dabei ist.
Desislava empfiehlt:
zum Lesen: „Die Schönste Version“ von Ruth-Maria Thomas. Das Buch macht ab Seite 4. einfach süchtig. Es geht um Aufwachsen in der ostdeutschen Provinz in den 90ern, was es heißt Frau zu sein in einer Zeit des Umbruchs, sexualisierte Gewalt, die erste große Liebe und das System, dass toxische Beziehungen möglich macht.
zum Hören: Den Podcast "Geschichten aus der Geschichte". Zwei Historiker erzählen sich jede Woche gegenseitig eine unbekannte, aber wichtige Geschichte aus der Geschichte. (Den Podcast findet Ihr z.B. hier auf Spotify)
Besonders empfehlenswerte Folgen:
GAG544: HB05 – Eine Weltreise auf vier Rädern, mit drei Gängen, fünfzig PS und 128 Eiern
Über die erste Weltreise mit einem Auto, durchgeführt von einer Frau!
GAG553: Das erste private Raumfahrtunternehmen der Welt: Das erste private Raumfahrtunternehmern wurde von einem Deutschen in den 70ern in Kongo gegründet und hat in den Medien und in der Politik zu viel Aufmerksamkeit gesorgt.
zum Gucken: die Serie "The Young Pope / The New Pope": Ein bisschen religiöses Drama mit satirischen und philosophischen Elementen und eine opulente wie kritische Darstellung der katholischen Kirche. Regie führte Paolo Sorrentino, der von vielen Kritikern als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Regisseure der Welt angesehen wird und für seinen visuell außergewöhnlichen, poetischen Stil bekannt ist.
zum Eintauchen: Den Blog "Balkan Insight" Weniger Blog, meine Informationsplatform über alles, was in Osteuropa passiert. Wird von unabhängigen Journalist*innen geführt.
Moritz schlägt vor:
zum Lesen: „Nullerjahre – Jugend in blühenden Landschaften“ von Hendrik Bolz. Selten zieht einen ein Buch so in der Bann, wie Nullerjahre und macht spürbar, was im Osten unseres Landes los ist. Dieses Buch tut weh, zieht in den Bann und pulsiert wie Tracks der 2000er Jahre.
zum Spielen: „Katz Fatz“ – dieser heiße Sommer ist nichts für lange Regeln. Katz-Fatz ist MauMau mit Katzen. Ihr entscheidet, ob ihr Kuschelkatzen oder Kratzbürsten seid. In dem Spiel ist Spass, Spannung und Katzenspielzeug.
Nathalie mag sehr:
Zum Hören: „Wie geht’s?“ von Robin Gosens. In seinem Podcast schafft er einen Raum für ehrliche Gespräche über mentale Gesundheit, persönliche Krisen und den Umgang mit Herausforderungen. Besonders die Folgen mit Laura Freigang und Hendrik Wüst kann ich weiterempfehlen. (Den Podcast findet Ihr z.B. hier auf Spotify)
"Was bisher geschah" – insbesondere die Folgen zur amerikanischen Unabhängigkeit und Gründungszeit der USA. Gerade zum 250-jährigen Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit lohnt sich der Blick auf die Ursprünge des amerikanischen Selbstverständnisses. Spannend ist dabei auch die Frage, wie sich die Ideale von Freiheit, Demokratie und Gleichheit aus der Gründungszeit zu den politischen und gesellschaftlichen Debatten in den USA von heute verhalten. (Den Podcast findet Ihr z.B. hier auf Spotify)
Zum Lesen: Die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig. Der Roman beschäftigt sich mit der Frage, wie unser Leben verlaufen wäre, wenn wir andere Entscheidungen getroffen hätten. Er regt zum Nachdenken über verpasste Chancen, Zufriedenheit und die großen und kleinen Entscheidungen des Lebens an. Gleichzeitig vermittelt er eine hoffnungsvolle Botschaft: Kein Leben ist perfekt, aber oft besser, als wir selbst glauben.
Danny liebt die Kriminalromane rund um Nico Doyle von Camilla Trinchieri.
Der pensionierte Kommissar Nico Doyle setzt sich nach dem Tod seiner Frau in der Toskana zur Ruhe. In dem Dorf aus dem seine Frau stammte. Dort wird er immer wieder in Kriminalfälle verwickelt, freundet sich mit dem Polizisten an und löst Morde in der wunderschönen Umgebung rund um Grewe in Chianti.
Es gibt mittlerweile den 5. Band und sie freut sich schon sehr darauf, ihn zu lesen Die ersten vier waren toll. Band 1: Toskanisches Vermächtnis I Band 2: Toskanische Vergeltung I Band 3: Toskanische Verdammnis I Band 4: Toskanisches Verhängnis I Band 5: Toskanisches Verhängnis (neu)
Letztes Jashr ist sie sogar aufgrund der Bücher auf einen Besuch nach Grewe gereist und fand es einfach wundervoll
Doro möchte Euch ans Herz legen:
zum Lesen: „Und alle so still“ von Mareike Fallwickl. Stand sehr lang auf meiner Leseliste und hat mich dann komplett begeistert: Mareike Fallwickl hinterfragt gesellschaftliche Rollenbilder und unsichtbare Arbeit auf kluge und bewegende Weise. Die Geschichte hat mich richtig eingesaugt und noch lange nach dem Lesen denke ich immer wieder darüber nach. "Was wäre, wenn alle Frauen sich verweigern und in einen Care-Streik treten würden? Das Narrativ, dass Frauen einander die ärgsten Feindinnen seien, ist auserzählt. Zeit für neue Geschichten!" Eine klare Empfehlung für alle, die literarische Geschichten mit gesellschaftlicher Relevanz mögen. Ihr aktuelles Buch "Die Wut, die bleibt" möchte ich unbedingt auch lesen im Sommer.
zum Hören: Es war schon vor dem Kommunalwahlkampf, dass ich diesen Podcast gehört hab, aber auch der ist mir nachhaltig im Kopf geblieben: Die Peter Thiel Story vom Deutschlandfunk (z.B. hier auf Spotify). Den Namen Peter Thiel habt Ihr sicher schonmal gehört - zuletzt ganz aktuell nach dem Leak der Teilnehmer*innenliste seiner "Dialogue Society", an der ja auch Jens Spahn fleißig teilnahm... In der Peter Thiel Story gehts um seine Haltung als Contrarian, als Andersdenkender gegen die Political Correctness, die er schon im Studium in Standford entwickelte. Peter Theil gründet ein mächtiges Netzwerk - die Basis für den kulturellen Rechtsruck.
Johanna bewegt gerade:
Zum Lesen: Gisèle Pelicots "Eine Hymne ans Leben", in welchem sie von ihrem Leben und der Entscheidung den Prozess gegen ihren Ex-Mann und 50 weitere Täter öffentlich abzuhalten, erzählt und so mit ihrem Motto "Die Schuld muss die Seite wechseln" vielen Frauen Mut gegeben und den Diskurs um sexualisiert Gewalt deutlich geprägt hat. Neben ihrer unfassbaren Stärke hat mich vor allem ihr Weg zu weiblicher Solidarität und der Halt und die Bedeutung, die sie leider erst spät in ihrem Leben, in weiblichen Freundschaften gefunden hat, beeindruckt. Passend dazu habe das Buch zusammen mit meinen Freundinnen gelesen und kann das nur weiterempfehlen!
Zum Hören: "Hörsaal" von Deutschlandfunk Nova. Hier halten Forscher*innen aller Fachbereiche "Vorlesungen" zu gesellschaftlich relevanten Themen. Von Altern, KI, Religion, aktuellen Konflikten und emotionalen Erleben ist alles dabei. Besonders spannend fand ich "Neuropolitik - Ein Weg aus Populismus und Polarisierung?".