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Grüne Woche - KW 9/2026

Die Gruene Woche

Liebe Freund*innen,

wenn frau dieser Tage durch die Stadt läuft, dann sticht eines doch sehr ins Auge: die Dominanz männlicher Gesichter auf den Wahlplakaten der anderen Parteien! Und wenn dann doch eine Frau zu sehen ist, steht da teilweise „Unser Mann für…“. Politik ist bei den meisten Parteien halt leider immer noch eher Männersache.

Das sieht man auch an den Debatten. Das Thema Sicherheit steht für viele ganz oben auf der Agenda. Doch der patriarchale Blick auf Sicherheit ist dann doch recht eindimensional: „Kann eine Frau auf dieser oder jenen Straße ohne Angst laufen? Nein? Videoüberwachung!!!“

Ja, das ist ein wichtiges Thema. Es ist wichtig, dass wir Angsträume beseitigen. Alle sollten sich zur jeder Tages- und Nachtzeit überall in der Stadt sicher fühlen. Aber Videoüberwachung als einzige Antwort ist dann doch sehr dürftig und unterkomplex. Wir GRÜNE haben ein umfassenderes Verständnis von Sicherheit und wissen: Sicherheit wird es nie allein durch Kameraüberwachung geben!

Die Sicherheit von Frauen hat auch ganz viel mit feministischer Verkehrs- und Stadtplanung zu tun, mit der Frage, wie Haltestellen, Sichtachsen und Lichtkonzepte gestaltet sind. Darauf setzen wir bei allen Planungen immer ein Augenmerk, während andere nicht mal darüber nachdenken.

Auch über Prävention, Beratung und Schutzräume sprechen andere kaum, während wir es in Frankfurt als eine der ersten deutschen Städte geschafft haben, eine Koordinierungsstelle zur Umsetzung der Istanbul-Konvention einzurichten, die Zahl der Frauenhausplätze erhöht, Geld für Täterarbeit zur Verfügung gestellt und vieles mehr auf den Weg gebracht haben. Und im Gegensatz zu anderen Parteien ist uns auch sehr bewusst, dass der gefährlichste Ort für Frauen leider ihr eigenes Zuhause ist und dass wir auch hier Sicherheitskonzepte brauchen.

Und zur Sicherheit von Frauen gehört auch, dass sie medizinische und soziale Beratung in Anspruch nehmen können – ohne Angst, ohne Druck, ohne jemanden, der ihnen vor der Tür auflauert. Auch und gerade in einer Notsituation wie bei einer ungewollten Schwangerschaft und auf dem Weg in eine Beratungsstelle. Und hier wird es sehr aktuell: Dass die Gehwegbelästigungen direkt vor der Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen beendet werden konnten, ist ein großer Erfolg – aber einer, der gefährdet ist und verteidigt werden muss.

Deswegen: Kommt alle zur Demo am Samstag – Pariarchat raus aus dem Uterus! Um 12 Uhr in Bockenheim.

Wir sehen uns dort!

Feministische Grüße

Katharina & Dimi

Spitzenkandidierende der Kommunalwahl

Die Themen:

Ohne starke Kommunen gibt es keinen starken Klimaschutz

Ohne starke Kommunen gibt es keinen starken Klimaschutz

Liebe Freund:innen,

wenn wir über kommunalen Klimaschutz sprechen, geht es vor allem um die Zukunft unserer Städte und Gemeinden. Denn hier, vor Ort, entscheidet sich, ob wir die Klimaziele erreichen und kommenden Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen. Doch während die Aufgaben wachsen, stehen die Kommunen vor einer doppelten Herausforderung: Sie sollen ambitionierten Klimaschutz umsetzen und das bei immer knapperen Haushaltskassen. Wie können wir diese Lücke schließen? Und wie sorgen wir dafür, dass die notwendigen finanziellen Mittel für wichtige/notwendige/erforderliche Investitionen in Klimaneutralität und Klimaanpassung tatsächlich bei den Städten und Gemeinden ankommen?

Genau diese Fragen standen im Mittelpunkt der nationalen Konferenz des Klima-Bündnis, an der ich in dieser Woche (26.02.26) als Frankfurter Klima- und Umweltdezernentin teilgenommen habe. Unter dem Titel „Zukunft vor Ort gestalten. Kommunen zwischen Klimaschutz und Finanzdruck“ haben etwa 150 Vertreter:innen aus über 600 deutschen Mitgliedskommunen über die aktuellen Herausforderungen und Chancen kommunalen Klimaschutzes diskutiert. Für mich war diese nationale Konferenz besonders: Ich war nicht nur als Teilnehmerin dabei, sondern auch zum ersten Mal als Mitglied des Vorstands des europaweiten Klima-Bündnis. Im vergangenen Jahr wurde ich auf der „Climate Alliance International Conference 2025“ in Köln in das höchste Leitungsgremium des Netzwerks gewählt – nach elf Jahren ist Frankfurt damit wieder im Vorstand vertreten.

Im Gespräch mit Mitgliedern des Bundestages konnte ich die Herausforderungen wachsender Städte wie Frankfurt skizzieren und unsere Forderungen adressieren. Denn: Kommunen brauchen Planungssicherheit über Jahre hinweg, um Infrastruktur umzubauen, Quartiere klimaneutral zu entwickeln und soziale Härten abzufedern. Die Bundesregierung hat mit dem Sondervermögen „Klimaschutz und Transformation“ zwar eigentlich Milliarden für die Modernisierung des Landes und Anpassung an den Klimawandel bereitgestellt, in der Praxis, so zeigt sich, werden diese Mittel aber in alle möglichen andere Bereich gesteckt und kommen nicht im Klimaschutz oder Klimaanpassungsmaßnahmen an. Dort, wo das Geld dringend gebraucht wird. Wenn wir die Klimaziele ernst nehmen, müssen Investitionen in Klimaneutralität und Klimaanpassung systematisch berücksichtigt und vor allem auch verlässlich bei den Kommunen ankommen.

Die Konferenz in Berlin war ein wichtiger Schritt, um die Stimme der Kommunen in der Klimapolitik lauter werden zu lassen. Denn eines ist klar: Ohne starke Kommunen gibt es keinen starken Klimaschutz. Wir brauchen jetzt verlässliche Rahmenbedingungen, langfristige Förderprogramme und die Bereitschaft, die finanziellen Spielräume der Städte und Gemeinden zu stärken. Nur so können wir die Zukunft vor Ort gestalten, die erforderlichen Maßnahmen ergreifen und die Klimaziele erreichen.

Eure Tina

Mit der Frankfurt Fair Connections kommt eine neue Messe zu uns

Mit der Frankfurt Fair Connections kommt eine neue Messe zu uns

Liebe Freund:innen,

billig für uns. Teuer für andere. So funktioniert leider immer noch ein Großteil der globalen Wirtschaft. Preise, Arbeitsbedingungen und unsere Vorstellungen von Wachstum sind nicht immer fair.

Mit diesem Thema beschäftigt sich jetzt eine neue Veranstaltung, auf die ich Euch heute hinweisen möchte: die Frankfurt Fair Connections. Sie findet zum ersten Mal statt, soll sich aber als jährliche Fair-Trade-Messe im Rhein-Main-Gebiet etablieren. Deshalb unterstützen wir sie über unsere städtische Koordinierungsstelle Fairtrade. Ziel ist es, kleinen Importeur:innen und Produzent:innen aus dem Fairen Handel eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre Produkte und Projekte präsentieren und Einblicke in nachhaltige Lieferketten geben können.

Auf der Messe zeigen die Aussteller:innen eine Vielzahl fair gehandelter Produkte, darunter Mode, Textilien, Accessoires, Schmuck und Kunsthandwerk. Ergänzend gibt es Angebote zum Austausch sowie Workshops mit Einblicken in die Praxis des fairen Handels. Die Veranstaltung lädt dazu ein, genauer hinzuschauen, nachzufragen und weiterzudenken.

Die Messe richtet sich dabei sowohl an Fachbesucher:innen als auch an die interessierte Öffentlichkeit: am Freitag, 6. März 2026 von 14 bis 20 Uhr für Fachbesucher:innen, Händler:innen und Wiederverkäufer:innen, am Samstag, 7. März 2026 ist sie von 10 bis 18 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Bei Moogoo Creative Africa, Gwinnerstraße 46, Halle 408. Der Eintritt ist an beiden Tagen kostenfrei.

Weitere Infos zur Veranstaltung finden sich hier.

Euer Bastian

Solaroffensive: Frankfurt im Aufwind

Solaroffensive: Frankfurt im Aufwind

Die Zahlen sind beeindruckend: Seit September 2022 hat sich die installierte Photovoltaik-Leistung in Frankfurt von knapp 53 auf heute 119 Megawatt mehr als verdoppelt. Allein 2025 kamen rund 25 Megawatt hinzu. Das bedeutet: In den drei Jahren seit Beginn der Solaroffensive wurde mehr Solarleistung ans Netz gebracht als in den 30 Jahren zuvor zusammen.

Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Politik. Auf Initiative unserer Fraktion hat die damalige Koalition aus GRÜNEN, SPD, FDP und Volt eine umfassende Solaroffensive für Frankfurt gestartet – und diese wurde von den Oppositionsparteien CDU und Linke aktiv unterstützt. Dieser breite, parteiübergreifende Konsens für den Solarausbau war entscheidend für den Erfolg. Dass wir das gemeinsam erreicht haben, ist insbesondere unserem klimapolitischen Sprecher David zu verdanken, der mit seiner zugewandten, diplomatischen und positiven Art alle demokratischen Kräfte zusammengebracht hat.

Was macht die Solaroffensive konkret? Das Klimareferat hat die Informations- und Beratungsangebote für Solarenergienutzung stark ausgebaut und erstmals eine städtische Förderung für Solaranlagen und Batteriespeicher eingeführt. Der „Klimabonus“ erfreut sich größter Beliebtheit – über 1.000 Mini-Photovoltaik-Anlagen konnten bereits gefördert werden. Menschen installieren Solarpanels auf ihren Balkonen, auf Dächern, an Fassaden. Die Energiewende wird sichtbar im Stadtbild.

Die Stadt geht mit gutem Beispiel voran: Auf allen geeigneten städtischen Gebäuden werden schrittweise Solaranlagen installiert. Jede neu gebaute oder dachsanierte Schule bekommt eine Solaranlage. Von den 2.500 städtischen Dachflächen werden immer mehr mit Photovoltaik belegt. Ein wichtiger Partner dabei ist die neu gegründete Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft, die ebenfalls mit Unterstützung der Politik entstanden ist.

Jetzt geht es darum, auch auf Freiflächen und entlang von Schienenwegen und Autobahnen leistungsstarke Solarparks zu errichten. Frankfurt hat immer noch sehr viel ungenutztes Solarpotenzial – an Balkonen, Fassaden, Dächern, Freiflächen und Lärmschutzwänden. Das wollen wir in den nächsten Jahren gemeinsam heben. Daher ist es wichtig, dass wir jetzt dranbleiben und sicherstellen, dass der Solarausbau im gleichen Tempo weitergeht.

Dieser Erfolg ist auch ein Ergebnis bundespolitischer Weichenstellungen. Unter Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck in der vorherigen Bundesregierung wurde der Solarausbau deutschlandweit stark vorangebracht – und Frankfurt hat eindeutig davon profitiert. Die rechtlichen Rahmenbedingungen stimmten, die Förderung war verlässlich, die Planungssicherheit gegeben.

Doch jetzt schauen wir aus Frankfurt mit Sorge auf die schwarz-rote Bundesregierung. Was plant sie bei der Solarförderung? Die Einspeisevergütung für Solarstrom soll sinken. Eine Verschlechterung der bundespolitischen Rahmenbedingungen würde die großen Fortschritte, die wir in Frankfurt gemeinsam erreicht haben, akut gefährden. Die historische Ausbaudynamik könnte wieder abgewürgt werden – genau dann, wenn wir richtig Fahrt aufgenommen haben.

Wir hoffen daher, dass der Bund förderliche Rahmenbedingungen setzt, die den weiteren Solarausbau in Frankfurt positiv unterstützen. Denn die Energiewende ist keine abstrakte Idee, sondern konkrete Realität auf Frankfurts Dächern. Und sie funktioniert – wenn alle demokratischen Kräfte gemeinsam daran arbeiten.

 

Handyortung von Ausreisepflichtigen - CDU arbeitet an Überwachungsfantasien statt seriöser Migrationspolitik: Abschiebungen von Azubis beenden! // Save the dates

Handyortung von Ausreisepflichtigen - CDU arbeitet an Überwachungsfantasien statt seriöser Migrationspolitik: Abschiebungen von Azubis beenden! // Save the dates

Die Forderung des hessischen Innenministers einer pauschalen Handyortung hat mit seriöser Migrationspolitik nichts mehr zu tun. Wenn selbst der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei vehement widerspricht, sollte das zu denken geben. Überwachungsmaßnahmen müssen immer verhältnismäßig sein, sonst sind sie schlicht verfassungswidrig. Poseck setzt mit diesem Vorschlag auf reine Symbolpolitik statt auf wirksame Lösungen in der Migrationspolitik.
Mit solchen Forderungen werden gezielt Emotionen geschürt, anstatt sich konstruktiv und ehrlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Auch ist es sehr bedauerlich, dass Asylpolitik für die CDU mittlerweile nur noch maximale Härte bedeutet. Es macht in Zeiten des Fachkräftemangels einfach keinen Sinn, selbst gut integrierte Menschen abzuschieben.

Zum Thema Abschiebungen haben wir als Landtagsfraktion auch einen Antrag in den Landtag eingebracht, der diese sinnlose und kontraproduktive Abschiebung von Auszubildenden beenden soll. Den Antrag findet ihr hier.

Save the dates: 06.03.`Wie? Wo? Wohnungsbau`und 12.03.`Spitzen-Speed Dating`

Wahlkampf-Halbzeit – meine Zwischenbillanz?

… Beginnt mit einem Dank an alle, die Plakate und Flyer verteilten, bei Wind, Schnee oder Regen in der Frühe an Bahnstationen standen, die Abende mit Kneipenwahlkampf verbrachten oder samstags Stände stemmten. Ihr seid fantastisch!

Besonders die Aktiven in meinem Wahlkreis begeistern mich, denn Ihr Engagement bringt neben und während des Wahlkampfs auch spannende Veranstaltungen hervor, die über Stadtteilgrenzen strahlen, und zu denen ich Euch auch gerne einlade :

Am 06.03.2026 geht bei ‚Wo? Wo? Wohnungsbau‘ um eines DER Frankfurter Themen.

Beim politischen After-Work-Rundgang mit Christian Rosenbaum, Johannes Lauterwald, Desislave Zhecheva, Karin Guder und Moritz Bartak geht es um einen Blick auf den aktuellen Stand der Gellert-Siedlung und die Perspektiven des Wohnens, Bauens und sozialen Miteinanders. Der Weg führt über die Siedlung durch den Günthersburgpark bis zum Friedberger Platz, wo der Abend beim Getränk gemütlich ausklingt.

Treffpunkt: 17:30 Uhr an der St. Michael Kirche, Gellertstr. 27, Frankfurt-Nordend

Am 12.03.2026 steigt das `Spitzen-Speed Dating‘ in Frankfurt.

Unser Top-Duo für den Römer, Katharina Knacker und Dimitrios Bakakis steht für ein kurzweiliges Speed-Dating zu den Zukunftsthemen unserer Stadt bereit. Ergänzt wird das Team durch die Nordend-Spitzenkandidat*innen, Karin Guder und Moritz Bartak sowie weiteren Kandidat*innen für Stadt und Stadtteil. Direkte Gespräche mit viel Elan und Spaß an der guten Sache für die Stadt.

17:00 Uhr, Café ‚Fräulein Fleur’, Glauburgstr. 74, Frankfurt-Nordend

Ich bin dabei, kommt gerne auch und werbt dafür.

… Mein Fazit: Wahlkampf macht Spaß, vor allem: Es lohnt sich weiter zu kämpfen – im März wird’s GRÜN!

CDU plant Kahlschlag bei der Bildungsgerechtigkei

CDU plant Kahlschlag bei der Bildungsgerechtigkei

70 Millionen Euro will der CDU-Kultusminister einsparen. Damit sind die Kürzungen an Hessens Schulen weit größer, als bislang bekannt. Das kam in der jüngsten Sitzung des schulpolitischen Ausschusses ans Licht. Es droht ein Kahlschlag bei allem, was für Bildungsgerechtigkeit besonders wichtig ist. Die Pläne sind ein Frontalangriff der CDU auf die Bildungspolitik der SPD. Wir GRÜNEN sind sehr gespannt, ob Wirtschaftsminister Mansoori (SPD) auch diese Kürzungen aus seinem Etat ausgleichen will – wie bei den Integrierten Gesamtschulen (IGS). Wir fordern: Unsere Schulen brauchen Klarheit. Die Kürzungen müssen vom Tisch. An Bildungsgerechtigkeit darf nicht gespart werden.

Gemäß den Äußerungen des Kultusministeriums im vergangenen schulpolitischen Ausschuss soll nicht nur bei den Integrierten Gesamtschulen gekürzt werden. Auch weitere für Bildungsgerechtigkeit entscheidende Etatposten sollen drastisch zusammengestrichen werden. Die Lehrerzuweisung nach Sozialindex soll um 300 Stellen reduziert und damit fast halbiert werden. Die Mittel für Integrationsklassen sollen um 40 Millionen Euro gekürzt werden. Sowohl der Sozialindex als auch die Integrationsklassen kommen insbesondere benachteiligten Schüler*innen zugute. Sie gehören somit zum Herzstück einer gerechten Bildungspolitik und dem, wofür die Hessen-SPD zumindest bislang stand. Das ist wirklich ein Kahlschlag. Die 70 Millionen Euro teilen sich folgendermaßen auf:

90 Stellen bei den IGSen entsprechen rund 7 Millionen Euro

300 Stellen Sozialindex entsprechen rund 23 Millionen Euro

40 Millionen Euro Kürzung bei den Integrationsklassen

Mehr zum Thema findet Ihr hier.

Merz’ Chinareise // China, Deutschland und Europa// Ukraine // Narges Mohammadi 

Merz’ Chinareise // China, Deutschland und Europa// Ukraine // Narges Mohammadi 

Chinareise des Bundeskanzlers

Gerade am Jahrestag der russischen Vollinvasion in die Ukraine müssen wir uns eins vor Augen führen: Abhängigkeiten von Diktaturen haben fatale Folgen. Wir müssen alles dafür tun, diese Abhängigkeiten abzubauen. Gegenüber China braucht es eine deutliche Sprache: Ich erwarte von Merz klare Worte zum Thema Menschenrechte und zur Ukraine. China trägt mit seinen Exporten aktiv dazu bei, dass Putin den Krieg in der Ukraine weiterführen kann. Im Umgang mit China darf es keine Alleingänge geben, stattdessen brauchen wir eine enge europäische Koordination. Meine Einschätzung zu Merz’ Chinareise hört ihr im Interview mit WELT TV und dem Deutschlandfunk

China, Deutschland und Europa

Die obsessive Art, mit der wir permanent “Weißes Haus-Astrologie” betreiben, lenkt von den wirklich großen Themen ab – dazu zählt der Umgang mit China.

In Zukunft sollten die Europäer in Formation nach China reisen. In den letzten Monaten waren zahlreiche westliche Staats- und Regierungschefs in der Volksrepublik. Gleiche Themen, unterschiedliche Töne. Das weiß China zu nutzen. Es gibt viele Bereiche, in denen wir im Wettlauf gegen die Zeit auf eigenen Beinen stehen müssen: Energie, Militär, Technologien, Finanzen, Seltene Erden. Entscheidend ist unser Selbstbewusstsein. Kein Decoupling, sondern Fairness: Deutsche Firmen in China sollten so behandelt werden wie chinesische Firmen in Europa. Wir können die Konsequenzen eines möglichen Konfliktes in Taiwan heute gar nicht absehen. Es ist offensichtlich, dass alle neuen Investitionen in China gefährdet sind. Politische Führung muss dies klar benennen

Darüber habe ich mit China.Table gesprochen. Das Interview findet ihr auf der Website von Table Briefings.

Jahrestag der russischen Vollinvasion auf die Ukraine

Vier Jahre nach Beginn der russischen Vollinvasion stehen wir weiter fest an der Seite der Ukraine. Doch dieser Krieg dauert nicht erst seit 2022. Die Ukraine verteidigt ihre Freiheit seit 12 Jahren. Russland will in diesem Krieg nicht nur nach ukrainischem Territorium greifen, es will die ukrainische Identität vernichten und die ukrainische Kultur auslöschen. Klar ist: die Ukrainerinnen und Ukrainer verteidigen nicht nur ihr Land, sie verteidigen die Freiheit Europas. Slava Ukraini!

Auf Instagram könnt ihr euch einen Ausschnitt meiner Rede auf der Berliner Demo zum 4. Jahrestag anschauen.Es war mir zudem eine besondere Ehre, ukrainische Künstlerinnen und Künstler für die Sonderausstellung „Über Krieg erzählen. Zeitgenössische ukrainische Kunst in der Sammlung des Deutschen Bundestages“ im Deutschen Bundestag begrüßen zu dürfen. Auf meinem Linkedin-Kanal bekommt ihr einige Einblicke in die Ausstellungseröffnung.

Freiheit für Narges Mohammadi

Die Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi gehört frei – und mit ihr alle politischen Gefangenen im Iran. Doch das Schweigen Europas ist ohrenbetäubend. Ohne Aufmerksamkeit gibt es keinen Schutz. Europa muss klar sagen: Narges Mohammadi muss sofort freigelassen werden. Das muss für alle politischen Gefangenen gelten. Mehr dazu lest ihr in meinem Interview mit Funke.

Die nächsten Stadtteilgruppentreffen

Stadtteilgruppen Uebersichtsbild

Wir haben 16 Stadtteilgruppen, die eigenständig organisiert sind und maßgeblich beim Wahlkampf durch Organisation von Ständen und Haustürwahlkampf unterstützen. Lernt Grüne in euren Stadtteilen kennen und seht, wie ihr euch engagieren könnt:

STG 1: 26.03., 19 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt geben

STG 2: 19.03., 19:30 Uhr, Restaurant Lilium, Leipziger Str. 4, separater Raum im Untergeschoß

STG 3: 10.03., 19 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt gegeben

STG 4: TBA

STG 5: 09.03., 19 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt gegeben

STG 6: TBA

STG 7: 03.03., 20 Uhr (online) und 17.03., 20 Uhr, Goldener Löwe in Alt-Rödelheim

STG 8: TBA

STG 9: TBA

STG 10: TBA

STG 11: 17.03., 19 Uhr, Alt Fechenheim 75, Nachbarschaftsbüro Fechenheim

STG 12: TBA

STG 13: TBA

STG 14: TBA

STG 15: TBA

STG 16: 26.03., Uhrzeit und Treffpunkt werden noch bekannt gegeben

Die Termine: